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Freitag, 17. Juli 2015

Sweet Henry - und warum Helfen so schön sein kann

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Das Rote Kreuz


Wer mich ein bisschen besser kennt, der weiß, dass ich viel von meiner Freizeit mit ehrenamtlicher Tätigkeit verbringe. Ich bin Freiwillige beim Roten Kreuz - und das jetzt schon das 6. Jahr. Mit Menschen zu arbeiten macht mir Spaß, auch wenn ich schon einige traurige Momente miterlebt habe.

Die Arbeit beim Roten Kreuz hat meinen Charakter sehr geprägt - ich war schon immer hilfsbereit, aber jetzt kann ich richtig anpacken, wenn es benötigt wird. Es fällt mir leichter, auf fremde Menschen offen zuzugehen. Und ich habe Freunde gefunden, die ich nie mehr missen möchte.

Helfen ist also etwas, das das Herz öffnet und obwohl man ein Stück von sich selbst hergibt, bekommt man unendlich viel zurück.

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Sweet Henry


Wer gemeinsam arbeitet, der muss auch gemeinsam die schönen Zeiten feiern. Und genau deswegen habe ich für meine Freunde und mich ein leckeres Rezept für einen alkoholfreien Cocktail* kreiert, der super erfrischend und somit für den Sommer perfekt geeignet ist.

Warum "Sweet Henry"? Nun ja - vielleicht kommt euch der Name Henry Dunant ein wenig bekannt vor. Er ist der Gründer des Roten Kreuz und somit ein Mensch, der die Welt ein bisschen besser gemacht hat.
Ihm zu Ehren trägt dieses Getränk nun den Namen "Sweet Henry".


*für alle, dies gern genau nehmen: ein Cocktail ist per Definition ein "alkoholisches Mischgetränk" - unser Sweet Henry ist alkoholfrei und somit eigentlich ein Fruchtsaft-Mischgetränk. Aber Cocktail klingt doch hundert Mal cooler, oder? ;)

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Rezept Sweet Henry
 
 
für 1 Cocktail
 
 
8cl Blutorangensaft
6cl Erdbeersaft
2cl Mangosaft
1 El Zitronensaft
1 El Energydrink (optional)
etwas Ingwer
 
Eiswürfel
 
 
1.) Alle Säfte und 3 Eiswürfel in einen Shaker geben, ein wenig Ingwer hinein reiben.
 
2.) Gut shaken und in ein mit Eiswürfeln gefülltes Cocktailglas abseihen. Fertig!
 

 
Ich wünsche euch ein erfrischendes Wochenende!
 
Alles Liebe
Kathi
Donnerstag, 25. Juni 2015

Virgin Mojito - für Instant-Sommerlaune (auch bei miesem Wetter)

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Fast ist das Semester geschafft. Aber leider nur fast. Für mich heißt es noch weitere zwei Wochen: lernen, lernen, lernen.
Als hätte ich im vergangenen Monat etwas anderes gemacht, als hinter Büchern zu sitzen...

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Trotz schlechtem Gewissen, weil man dem selbstauferlegten Lernplan mal wieder meilenweit hinterherhinkt, braucht man zwischendurch auch Pausen. Spätestens dann, wenn der Kopf raucht und einer Matschbirne gleicht.
Man merkt sich nichts mehr, wirft Begriffe wahllos durcheinander und ist einfach nur noch verzweifelt.

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Genau das ist der richtige Zeitpunkt, um mal für einige Minuten abzuschalten. Am besten mit einem kalten, alkoholfreien Virgin Mojito. Er versetzt mich stets in Sommerlaune und erinnert mich daran, dass auch die unangenehmste Prüfung auch irgendwann vorbei ist.

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Rezept Virgin Mojito
 
für 2 Personen
 
2 Limetten, unbehandelt
4 Zweige Minze
2 Tl brauner Zucker
400 ml Ginger Ale
3 Esslöffel Zitronensaft
Eiswürfel oder Crushed Ice
 
1.) Limetten vierteln und auf zwei Gläser verteilen. Die Minzblätter vom Stängel zupfen und ebenfalls aufteilen. Mit einem Stössel oder Löffel werden jetzt die Limetten und Minzblätter im Glas zerquetscht, dass der Saft austritt.
 
2.) In jedes Glas einen Teelöffel braunen Zucker und Eiswürfel geben. Mit Ginger Ale aufgießen und Zitronensaft hinzufügen, einmal kurz umrühren - Fertig!
 
 
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Schneller ist so ein leckerer Cocktail kaum zubereitet!

Seid ihr nicht so der Cocktail-Typ und wollt trotzdem eine leckere Erfrischung? Dann hab ich hier ein leckeres Rezept für Ribisel-Vanille Eistee für euch!
 
Ich wünsche euch ein sommerlich-warmes Wochenende.
 
Hugs and Kisses
Kathi

Dienstag, 17. März 2015

Saint Patrick´s Day? ... Green Lemonade!


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Wie viele von euch sicherlich wissen, ist heute Saint Patrick's Day. Dieser Tag ist eigentlich ein Gedenktag für einen christlichen Bischof und Missionar, der in Irland tätig war.

Kaum ein Tag wird so ausgelassen gefeiert wie der 17. März. Grüne Kleidung wird getragen, grüne Speisen genossen, ja es werden sogar ganze Flüsse in der Lieblingsfarbe der Iren eingefärbt. Der heutige Tag ist in einigen Ländern sogar ein gesetzlicher Feiertag - denn der heilige Patrick, also Saint Patrick, ist der Schutzpatron der Iren.

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Jedes Jahr wird auch hierzulande der Rummel in Grün immer größer. Genau so wie Halloween einst, erlangt der Saint Patrick's Day auch in unseren Breiten immer mehr an Bedeutung. Warum eigentlich?

Ich habe da eine ganz eigene Theorie: Das Leben ist kurz und es ist immer schön, etwas zu Feiern zu haben. Also warum nicht einfach Feiertage anderer Länder übernehmen und zumindest mit einem grünen T-Shirt ein bisschen Statement abgeben, wenn man schon nicht Schulfrei hat. ;-)

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Für mich persönlich ist der heutige Tag wie jeder andere, obwohl ich mittlerweile so weit sensibilisiert bin, dass ich mich manchmal am 17. März dabei ertappe, nach der Farbe Grün Ausschau zu halten.

Allen, die den heutigen Tag feiern, wünsche ich viel Spaß und Freude :).

Ich selbst würde mir heute ja sogar ein Guinness gönnen, aber da ich kein Bier trinke, schlürfe ich eine leckere Green Lemonade.

Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Smoothie, sondern wirklich um Limonade. Der Unterschied besteht darin, dass im Smoothie die ganze Frucht enthalten ist, während in Zweiterem nur der Fruchtsaft verwendet und dieser meist mit kohlensäurehaltigem Wasser aufgegossen wird. Wortklauberei? Mag sein, aber ich finde man schmeckt einen großen Unterschied ;-)

Also schnell ran an die Standmixer und die Green Lemonade ausprobieren!

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Rezept Green Lemonade
 
ergibt 1 - 1,5 Liter Limo
 
3 reife Kiwis
1 grüner Apfel
1 Handvoll weiße Trauben
7 cm langes Stück Salatgurke
Saft von 1/2 Limette
1/4l Wasser
ev. etwas Zucker oder Honig
Sodawasser zum Auffüllen
 
1.) Kiwis schälen und gemeinsam mit einem entkernten Apfel, den Trauben und der Gurke in einen Standmixer geben und gut durchpürieren.
 
2.) 250ml Wasser und Limettensaft dazugeben und nochmal gut "zermusen".
 
3.) Das Fruchtpüree durch ein feines Sieb gießen und den Saft auffangen. Eventuell mit dem Löffel oben umrühren und auspressen, dass möglichst viel Saft entsteht.
 
4.) Der Saft wird jetzt eventuell noch je nach Geschmack nachgesüßt und anschließend mit Soda aufgegossen. Wer es fruchtiger mag, gießt nur auf einen Liter auf, erfrischender wird es, wenn man mehr Wasser zugibt - Fertig!

 
 
Natürlich können die Zutaten nach Belieben ausgetauscht und abgewandelt werden. Ich empfehle euch aber, die Gurke auszuprobieren. Ihr Geschmack fügt sich super ins Gesamtbild ein, ohne zu dominant zu sein. Richtig erfrischend!
 
Yay guys, have a nice St. Patricks Day!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Sonntag, 20. Juli 2014

Ribisel-Vanille Eistee

 
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Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder ein richtiges Verlangen nach leckerem reifen Obst. Da im Moment aber alle Sträucher, Bäume und Beete in unserem Garten abgeernet sind, beziehungsweise noch unreife Früchte tragen, musste ich in den Supermarkt fahren, wo ich gehörig die Obsttheke plünderte. Ich glaube nach meinem Ansturm war nicht mehr viel übrig ;)

Am Tag danach musste ich erst nachmittags in die Arbeit. Es war wunderschön und sommerlich heiß, das Thermometer zeigte 32°C Außentemperatur an. Voller Grauen dachte ich an mein Auto, in dem die Luft sicherlich bereits kochte.

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Beim Einsteigen dachte ich im ersten Moment ich würde mir den Hintern verbrennen, doch dann wurde ich plötzlich von einem lecker fruchtigen Duft abgelenkt, der mir in die Nase stieg... es roch nach... nach... Ribisel. Oh nein... RIBISEL!!!
Die hatte ich gestern erst gekauft. Und dann nicht in den Obstkorb gestellt... Mist, die armen Dinger lagen den ganzen heißen Vormittag im heißen Auto und köchelten munter vor sich hin.
Glücklicherweise war die Plastikschale dicht, sonst hätte ich eine Reinigung für meine Autositze gebraucht.
(Ribisel = rote Johannisbeeren) ;)

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Aber was sollte ich jetzt mit den Ribiseln anfangen, die in ihrem eigenen Saft lagen?!

Da schon so viel Flüssigkeit ausgetreten war, habe ich mich entschlossen, Eistee zu machen. Perfekt für diese sommerlichen Tage.

Also wie bin ich nun mit den Johannisbeeren vorgegangen? Ich habe die Früchte inklusive ausgetretenen Saft in den Mixer geworfen und alles klein püriert. Wenn man das Mus nun einige Stunden in den Kühlschrank stellt, trennt sich viel der Flüssigkeit selbst vom Rest. Das restliche Püree habe ich in einen Kaffeefilter gegeben und mit den Händen ausgepresst. Aus 500 Gramm Früchten habe ich stolze 300 Milliliter Saft bekommen.
Diesen habe ich anschließend noch mit 3 Esslöffeln Zucker gesüßt.

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Wer es sich einfacher machen möchte, der verzichtet auf das Auto-Gar-Verfahren und kauft sich einfach Ribiselsaft.
Oder man trennt die Früchte von der Rispe, kocht sie mit einigen Esslöffeln Wasser in einem Topf kurz auf, lässt sie wieder auskühlen und verfährt dann genauso weiter wie ich das getan habe.

Wie auch immer man es handhaben möchte, der Ribisel-Vanille Eistee ist einfach ein Traum und mein absolutes "Sommer Must Try".

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Rezept Ribisel-Vanille Eistee
 
ergibt ca. 1 Liter
 
300ml Ribiselsaft
(oder 500g Ribisel und 3 El Zucker)
3 Teebeutel Schwarzer Tee Vanille
700ml Wasser
ein Spritzer Zitronensaft
2-3 El Zucker
 
1.) Den Tee mit kochendem Wasser aufgießen, 5 Minuten ziehen lassen (also etwas länger als auf der Verpackung angegeben, dass der Geschmack etwas intensiver wird), Tee abseihen und kalt stellen.
 
2.) Ribiselsaft herstellen (siehe oben) oder einfach 300ml Saft abmessen und in den Tee geben.
 
3.) Etwas Zitronensaft hinzufügen (bei mir war es ca. 1/4 Zitrone) und mit 2-3 El Zucker nach Geschmack süßen.
 
4.) Gut gekühlt und mit Eiswürfeln servieren.
 
 
 
Eine süß-saure Sommerköstlichkeit, die man unbedingt ausprobiert haben muss!
 
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachmachen.
 
Hugs and Kisses
Kathi

Dienstag, 17. Juni 2014

Holunderblütensirup & Summer To Do - List


Bei uns im Osten Österreichs hat in den vergangenen Tagen der Sommer Einzug gehalten. Temperaturen über 25°Celsius und sternenklare Nächte kündigen die sich stetig nähernde Ferien- und Urlaubssaison an. Laue Nächte für lustige Grillpartys mit Freunden und stundenlanges Faulenzen im Garten sind nun angesagt.

Obwohl der Frühling schon immer meine Lieblingssaison war, liebe ich den Sommer. Die unbeschwerteste Zeit als Kind hatte ich einfach immer im Juli und August, wenn die Schulen geschlossen waren und ich viel Zeit für die verschiedensten Abenteuer hatte, ohne an Hausaufgaben und Schularbeiten denken zu müssen.


Auch heute ist dieses Gefühl von Freiheit und Ausgelassenheit, welches sich damals fest in meinen Kopf geprägt hat, immer noch vorhanden und kommt jedes Jahr mit den ersten heißen Tagen wieder zum Vorschein.
Ganz so unbeschwert wie damals ist es für mich heute nicht mehr. Das gehört wohl zum Erwachsenwerden beziehungsweise -sein dazu. Ich habe im Laufe der Zeit mit meiner Arbeit und Ausbildung viel Verantwortung übernommen. Außerdem muss ich mich um Lebewesen kümmern, die auch in den Sommerferien Hege, Pflege und vor allem viel Liebe brauchen.
Ob dies jetzt den Sommer für mich weniger schön und aufregend macht? Nein, ganz im Gegenteil! Ich mache eine supertolle Ausbildung, die zwar im Sommer ruht, mir aber im restlichen Jahr so viel gibt, dass ich diese zwei bis drei Sommermonate unbeschadet überstehe ;).
Alle kleinen und großen Abenteuer, die ich damals unbeschwert begangen habe, kann ich jetzt mit meinen beiden Hunden erleben. Durch Bounty und Xeno erlebe ich das ganze Jahr über die schönsten Tage, die ich je hatte, zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit.


Dennoch ist und bleibt der Sommer etwas ganz besonderes für mich. Er erweckt in mir immer noch das starke Gefühl von Freiheit und Aktivitätsdrang.
Dieses Jahr habe ich mir einfach mal eine Liste von Dingen zusammengestellt, die ich bis zum Herbst gemacht und erlebt haben will.


Kleine Freuden gehören zum Sommer einfach dazu.
Und sei es nur, an einem glühend heißen Tag im Schatten zu sitzen und eisgekühlte Limondade zu trinken. Am allerbesten schmeckt es natürlich selbstgemacht.


Nichts eignet sich zur Erfrischung besser, als Holunderblütensaft auf Eis. Durch den Sirup, der zum Saft verdünnt wird, kann man selbst bestimmen, wie intensiv es denn schmecken soll. Das Rezept, welches ihr weiter unten finden werdet, ist toll: der Saft wird nicht zu süß und hat eine angenehme Säure, die ideal für heißes Wetter ist. Das schmeckt nach Sommer!



Rezept Holunderblütensirup
 
ergibt ca. 3 Liter
 
 
25 Holunderblütendolden
2kg Kristallzucker
Saft von einer Orange
Saft von einer Zitrone
100g Zitronensäure
2l Wasser
großes Gefäß
Geschirrtuch
 
 
1.) Die Holunderblütendolden werden frisch geerntet, möglichst nicht, wenn es kurz zuvor geregnet hat.
 
2.) Blüten gemeinsam mit Zucker und allen anderen Zutaten in ein großes Gefäß geben und gut umrühren. Mit dem Geschirrtuch abdecken.
 
3.) Der Sirup wird 3 Nächte lang zum Ziehen stehen gelassen. Dabei täglich einige Male umrühren.
 
4.) Nach der dritten Nacht wird ein frisches Geschirrtuch in ein Sieb gelegt und der Saft durchgefiltert.
 
5.) Den Sirup in Flaschen abfüllen und kühl und dunkel lagern.
 
 
Ich wünsche euch erfrischende Sommertage und viel Spaß beim Nachmachen!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Freitag, 24. Januar 2014

Ein Kurztrip nach Indien: Mango Lassi

 
Vor einigen Jahren machte meine Mama eine Reise nach Indien. Als sie wieder hier bei uns in Österreich war, war natürlich nichts mehr wie vorher. Zumindest was das Essen betrifft, das meine Mama uns seither vorsetzt.
 
Man muss verstehen, dass man in einer kleinen Ortschaft wie dieser, in der ich wohne, eine sehr traditionelle Einstellung zum Leben (und vor allem zum Essen!!) hat.

 
Sonntag mittags gibt's gewöhnlicherweise Schnitzel oder Backhendl, manchmal geht man aber auch Essen. Natürlich ins lokale Dorfwirtshaus, da weiß man was man vorgesetzt bekommt, es wird hier mit Zutaten meist nicht experimentiert. Warum etwas Neues ausprobieren, wenn etwas Altbekanntes schon seit Jahrzehnten gut schmeckt und sich bewährt hat?
 
Ach Leutchen, was ihr euch da entgehen lässt...
 
 
Meine Mama liebt es ja, orientalisch zu kochen. Würziger Reis mit süß-sauren Berberitzen, Couscous mit verschiedensten Gemüsen und Zimt, und seit dem Indien-Besuch natürlich auch Currys, Dhal und Palak Paneer.
Meine Oma und mein Papa freuen sich über solche Gerichte meist weniger - bei Oma wird immer noch sehr traditionell gekocht, ausgefallenere Speisen will sie nicht mal kosten.
 
Zugegeben, nicht jedes zubereitete Essen von meiner Mama hat mich vor Begeisterung vom Hocker gerissen, aber sehr viele davon schon.

 

Auch Lassi hatte ich früher noch nie gekostet, weil sich für mich die Möglichkeit einfach nicht ergeben hat. Meine Mama hat mir dann mal eines aus dem Supermarkt mitgenommen.
Irgendwie habe ich damals noch nicht so wirklich verstanden, was meine sie daran so gut finden konnte - für mich schmeckte es einfach wie Trinkjoghurt (was es im Grunde ja auch fast ist), aber die Begeisterung hielt sich meinerseits sehr in Grenzen.

Jahre später (also ca. vor 2 Wochen) war ich zum ersten Mal in einem indischen Restaurant essen und habe mir dort Mango Lassi bestellt.

Oh... mein... Gott...

Ich hab noch nie sowas Gutes und Fruchtiges getrunken.

Und da ich nicht jedesmal wenn ich Lust auf Lassi habe, essen gehen kann, hab ich mir einfach selbst eines gemacht.

Zugegeben - Lassi ist nichts, das man einfach mal so wie Wasser trinkt, Lassi muss man genießen. Und ich tu das am Liebsten als Nachspeise :)
 



Rezept Mango Lassi
 
ergibt ca. 1,2l
 
3 !vollreife! große Mangos
300ml Naturjoghurt
1/4l Milch
2 El Zucker
ein wenig geriebener Ingwer
Mandelblättchen
Minzblätter
 
1.) Mangos schälen, schneiden und fein pürieren.
 
2.) Das Joghurt und die Milch zugeben und nochmals aufpürieren. Je nach gewünschter Süße Zucker untermischen.
 
3.) Jetzt noch ein bisschen frischen Ingwer dazureiben und abschmecken.
 
4.) Zum Garnieren die Mandelblättchen ohne Fett in einer Pfanne goldgelb anrösten und über das Lassi streuen. Mit einem Minzblatt dekorieren.
 
 
Das Rezept ist sehr einfach, das Ergebnis ist aber wirklich umwerfend!
 
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende,
 
Hugs and Kisses
Kathi
Samstag, 16. November 2013

Caramel Apple Latte


Es wird schön langsam Winter und ab und an kommt auch bereits ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Dieser Tage eröffnen in Wien auch die Christkindlmärkte und Punschhütten, die schon über ein Monat vor Heilig Abend Besinnlichkeit in die Herzen der Menschen bringen sollten.
Leider muss ich von Jahr zu Jahr vermehrt feststellen, dass viele dieser Märkte nur noch auf Konsum und Unterhaltung abzielen und den weihnachtlichen Grundgedanken schon in die letzte Ecke ihres Denkens verbannt haben...

Auf meinem Weg an die Universität komme ich täglich an einer Ansammlung von Hütten vorbei, in welchen neben Punsch und Glühwein leider auch billig produzierter Plastikschmuck aus China verkauft wird, den  nicht einmal kleine Mädchen tragen wollen. Weiters befinden sich hier Stände, wie man sie von Volksfesten und türkischen Märkten kennt: es werden billig nachproduzierte Bandshirts und Plagiate von teurer Designerware angeboten. Am Kopfende dieses Weihnachtsmarktes befindet sich noch eine groß angelegte Autodrom-Bahn und ein in grellen Farben unaufhörlich blinkendes "Ringelspiel", eine rotierende Scheibe, auf welcher sich bunte Autos und Motorräder im Kreis drehen und die kleinsten Erdenbewohner unter uns "erfreuen" sollen.
Mit voller Absicht habe ich diesen "Zustand" nicht als Christkindlmarkt bezeichnet, da der Anblick dessen nicht einmal ein Fünkchen Freude auf das kommende Fest aufglimmen lässt.
Letztes Jahr habe ich mit Schrecken festgestellt, dass derselbe Mark mit genau denselben Verkaufsständen im März und April sogar als Ostermarkt wieder aufgebaut wurde. Dekoration oder Spezialitäten zur jeweiligen Jahreszeit sucht man aber leider auch dann vergeblich.


Wer die Möglichkeit hat, in Wien schöne und auch traditionellere Christkindlmärkte zu besuchen, dem kann ich auch einige gute Empfehlungen geben:
Jährlich besuche ich mit guten Freunden den Advensmarkt am Maria-Theresien Platz, der zwischen dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum aufgebaut wird und viele schöne Stände beinhaltet, an denen man Weihnachtsgeschenke und auch kleine Erinnerungen an ein vorweihnachtliches Wien erstehen kann.

Ein weiterer Markt, der jährlich von mir und Herrn K. besucht wird, ist jener am Karlsplatz, direkt vor der Technischen Universität Wien, an welcher mein Schatz studiert. Wie praktisch ;).
Dieses "Adventsdorf" erinnert sehr an einen traditionellen Kunsthandwerksmarkt, der in einer wundervollen Umgebung aufgebaut wird. Auf der einen Seite begrenzt durch den schönen Resselpark, auf der anderen Seite geschützt durch die große und geschichtsträchtige Karlskirche und nicht zu vergessen durch das "Hauptquartier der Technik", die TU Wien, ist dieser Weihnachtsmarkt ein Dreh- und Angelpunkt für junge und alte Leute.

Punsch trinken in der Vorweihnachtszeit ist für meine Freunde und mich mittlerweile zur Tradition geworden. Wenn der Herbst seine roten und goldenen Blätter bringt, die morgendlichen Stunden schon sehr kühl sind, die Zeit für Christkindlmärkte aber noch nicht gekommen ist, muss man sich anderwertig wärmen. Ich persönlich bevorzuge hierbei Tees (die mein Regal schon zum überquellen bringen :) ), während Herr Kipferl lieber Kaffee trinkt. Kaffee mochte ich bisher aber überhaupt nicht, bis ich ein wenig herumexperimentierte und auf den Caramel-Apple Latte gestoßen bin. Ich weiß nicht, ob es diesen Kaffe mit Apfel-Karamellgeschmack irgendwo bereits gibt (dessen bin ich mir fast sicher), die Idee dazu kam mir jedoch, als ich die erste Pumpkin Spice Latte meines Lebens kostete. Ich mag Kaffee eigentlich nicht so gerne, diese beiden sind aber wirklich lecker!




Rezept Caramel-Apple Sirup
 
ergibt ca. 150ml
 
200g Kristallzucker
1/8l Apfelsaft
 
1.) Der Zucker wird in einer flachen Pfanne unter ständigem rühren geschmolzen, bis er bernsteinfarben wird.
 
2.) Jetzt rührt man in kleinen Schlucken den Apfelsaft unter (Vorsicht, das spritzt eventuell!) und rührt so lange weiter, bis sich der verklumpte Zucker wieder aufgelöst hat.
 
3.) Der Sirup ist jetzt sehr flüssig. Man füllt ihn am  besten in ein Schraubglas und lässt ihn auskühlen. Sobald der Caramel-Apple Sirup ausgekühlt ist, bekommt er eine Honigartige Konsistenz und kann als Sauce über Cupcakes und Desserts oder zur Aromatisierung von Speisen und Getränken verwendet werden.



Rezept Caramel-Apple Latte
 
für ein Glas
 
1-2 El Caramel-Apple Sirup
1 Espressotasse starken Kaffee
Milch nach belieben (ca. 250ml)
Schlagobers als Topping, wenn gewünscht
ein wenig Karamellsirup zum garnieren
 
1.) Man füllt den heißen Espresso in ein hohes Café-Latte Glas und rührt je nach Geschmack 1 bis 2 El des Sirups unter.
 
2.) Der Kaffee wird jetzt mit warmer Milch aufgefüllt und mit Schlagobers getoppt. Darüber träufelt man ein wenig des Sirups. Man kann den Kaffee natürlich auch mit Zimtzucker oder einer Apfelscheibe "verschönern".
 

Ist der Sirup einmal hergestellt, hält er sich durch den Zuckeranteil praktisch ewig und reicht auch für viele Karamell-Kaffees oder als Sauce für Desserts, et cetera.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen. Habt ein schönes Wochenende!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Sonntag, 21. Juli 2013

Rezept-Quickie: Banana-Nutella Milkshake

 
Manchmal muss es auch bei mir einfach schnell gehen - letzten Freitag hatte ich zwei Stunden Mittagspause und konnte nach Hause fahren, um mir einen kleinen Happen Essen zu gönnen.
 
Zu meinem Glück kocht meine liebe Omi unter der Woche immer etwas leckeres, sodass ich mich darum nicht auch noch kümmern musste *dickesbussianmeineomi*.
 
In letzter Zeit habe ich nach dem Mittagessen aber oft noch Gusto auf etwas Süßes, und Kuchen hatte ich in den letzten Tagen keinen gebacken - also was nun?
 
Bananen hatten wir aber noch übrig und ich wollte etwas Kühles, als Ausgleich zu diesem heißen Wetter, das wir momentan haben.
 
Ein Bananenmilkshake klang sehr verlockend, und als ich gerade dabei war, jenen zuzubereiten, fand ich neben meinem Standmixer ein Glas Nutella <3.
 
So kam mir die (sicherlich nicht neue) Idee zu folgendem Quick-Rezept:
 
 
Rezept Banana-Nutella Milkshake
für 1 Glas (ca. 250ml)
 
1 reife Banane
200ml Vollmilch
1 El Nutella
 
1.) Banane schälen, in Stücke brechen und in den Standmixer geben.
 
2.) Mit 200ml Milch aufgießen und einen Esslöffel Nutella dazugeben.
 
3.) Alles gut, bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.
 
4.) In ein schönes Glas füllen und nach Belieben noch mit etwas Kakao, Kokosraspeln oder sonstigem bestreuen - Fertig!
 
 
So schnell hatte ich noch nie eine so leckere "Nachspeise" gezaubert, die eisgekühlt an heißen Sommertagen sehr erfrischend ist!
 
Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag und viel Spaß beim Nachmachen!
 
Hugs and Kisses
Kathi