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Donnerstag, 28. Mai 2015

Von einer Spargel-Erdbeer Tarte und meiner Traumküche...

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Vor einiger Zeit war ich gemeinsam mit ein paar anderen Bloggern bei Tante Fanny in der Kochwerkstatt in Gumpoldskirchen zu Besuch. Und ich sag euch, ich war (und bin auch jetzt noch) total verzückt. Schon beim Betreten der Küche wäre ich am liebsten dort eingezogen ;)

Ein Traum von einer Küche

Groß und weiß ist sie, mit viel Naturholz und einer riiiiesengroßen Arbeitsfläche, drei Backrohren und zwei Kühlschränken. Ja, für eine Einzelperson und irgendwann mal eine Familie natürlich viel zu groß... aber an manchen Tagen wünsche ich mir ein zweites Backrohr und mehr Platz in der Küche. Und die Dekoration erst... die Blumenvasen, die Bilder an der Wand, alles hübsch und stimmig eingerichtet. Ein Traum von "Arbeitsplatz" eben. Für mich wird so eine Küche noch lange ein Wunschtraum sein. Irgendwann aber, werde ich sie haben. Bis dahin erfreue ich mich einfach an der Erinnerung dieses netten Abends, an dem wir gemeinsam gekocht, gegessen und vor allem nett geplaudert haben.

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Tante Fanny

Anlass dieses Treffens war das Motto "Gäste statt Reste", wie ihr meiner Instagram-Seite vielleicht schon entnehmen konntet. Kochen mit Köpfchen ist das Leitbild von Tante Fanny. Hierbei geht es darum, möglichst wenige Lebensmittel wegzuwerfen und so viel wie nur möglich zu verwerten.

Was man noch alles aus vermeintlichen "Küchenabfällen" herausholen kann, zeigte uns der Haubenkoch Michael Schwarzmann, der uns an diesem kulinarischen Abend mit vielen Tipps, Tricks und Ideen zur Seite stand. Flammkuchen, Pestoschnecken, Pizza Calzone, Spargeltarte und Fenchelquiche standen am Programm, genauso wie ein leckerer Keks-Marzipan-Ahornsirupstrudel mit Äpfeln und Filoteigkörbchen mit leckerer Creme und roten Früchten. Ganz nebenbei kochten wir aus Jungzwiebeln und anderen Resten, die die meisten von uns einfach in den Müllkübel geworfen hätten, leckere Suppe und diskutierten noch über hunderte Gerichte, die wir aus unseren Zutaten hätten zubereiten können. Natürlich sind die frischen Teige von Tante Fanny bestens dafür geeignet, um schnell leckere Gerichte auf den Tisch zu zaubern. Viele tolle Rezeptideen findet ihr auch auf der Homepage der Firma.

Noch am Heimweg sprudelte ich vor Ideen und Einfällen, die ich am liebsten sofort umgesetzt hätte. Und genau auf dieser Heimfahrt ist die Idee zur leckeren Spargel-Erdbeer Tarte entstanden.

Vielen lieben Dank an die Coolinary Society, die uns diesen wundervollen Abend ermöglicht hat!
Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an das Tante Fanny Team, das den ganzen Abend sehr um unser Wohlergehen bemüht war.

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Rezept Spargel-Erdbeer Tarte
 
 
für eine 26cm Tarteform
 
 
1 Pkg Tante Fanny Frische Quiche und Tarteteig
(oder einen Tarteteig nach diesem Rezept)
 
250g Topfen (Quark)
250g Joghurt
250g Schlagobers (Sahne)
1/2 Pkg Vanillepuddingpulver
1 Ei
4 El Kristallzucker
Saft einer Zitrone
 
500g Erdbeeren, geputzt und geschnitten
1 Bund Spargel, dünn, geschält
 
 
1.) Backrohr auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig ausrollen, in die Tarteform legen und den Teig am Rand andrücken. Die Tante Fanny Teige werden gleich mit Backpapier geliefert, das man in der Tarteform verwenden kann. Wenn man den Teig selbst macht, sollte die Form zuvor mit Butter eingefettet werden.
 
2.) Topfen, Joghurt und Schlagobers in einer Schüssel gut verrühren. Das Puddingpulver, den Saft einer Zitrone und den Zucker gut unterrühren. Wenn alles gut vermisch ist, wird ein ganzes Ei untergemixt.
 
3.) Die Topfencreme wird auf dem Tarteboden gleichmäßig verteilt und mit Spargel und Erdbeeren belegt. Sind die Spargelstangen ein wenig "dick"? Dann sollte man sie ca. 10 Minuten kochen, gut abtropfen lassen und dann erst auf die Tarte legen.
 
4.) Tarte bei 200°C ca. 35 Minuten lang backen, bis die Topfencreme stockt. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und servieren.
 



Hier sind noch einige leckere Rezepte, die man mit fertigen Teigen im Nu gezaubert hat, wenns mal schnell gehen muss:



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Nachmachen!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Dienstag, 20. August 2013

Kokos-Mascarpone-Käsekuchen mit Kirschen (Lecker Bakery)


In den letzten Monaten bin ich beim Stöbern im Internet über unzählige Blogposts gestolpert, die entweder von der "Lecker Bakery" handelten oder von Rezepten die in jenem Magazin erschienen sind und von begeisterten Food-Bloggern nachgemacht wurden.
 
Langsam begann ich ebenfalls in Trafiken und Supermärkten nach dieser Zeitschrift Ausschau zu halten und wurde auch prompt fündig:
 
Ich kaufte mir also nach kurzem Durchblättern die Lecker Bakery Vol. 3, zum stolzen Preis von      
€ 6,60.
 
Natürlich wollte ich auch gleich ein tolles Rezept ausprobieren, um mich davon zu überzeugen, ob die Leckereien geschmacklich dem wunderbaren Layout auch die Hand reichen konnten.
 
Mein Fazit: auf jeden Fall! Dieser fruchtige Käsekuchen ist ein Hit!
 
 
Rezept Kokos-Mascarpone-Käsekuchen mit Kirschen
Originalrezept aus der Lecker Bakery Vol. 3 (in eigenen Worten)
 
250g + etwas Mehl
75g + 125g Zucker + 1 El Zucker
125g kalte + etwas Butter
1 Pkg Vanillezucker
Salz
5 Eier (Größe M)
500g Mascarpone
500g Sahnequark
abgeriebene Schale von 1/2 Biozitrone
1 El Zitronensaft
35g Speisestärke
50g + 15g Kokosraspel
1 Glas (720ml)Kirschen
1 Pkg roter Tortenguss
 
1.) Für den Mürbteig 250g Mehl, 75g Zucker, 125g Butter, Vanillezucker, 1 Prise Salz und 1 Ei mit dem Knethaken des Mixers und anschließend kurz mit den Händen zu einem Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
 
2.) Ofen auf ca. 175°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
Für die Füllung Mascarpone, Quark, 125g Zucker, 4 Eier, Zitronenschale und -saft verrühren. Stärke und 50g Kokosraspel unterrühren.
 
3.) Eine 26er Springform fetten und mit Mehl ausstauben. Den Mürbteig rund ausrollen, in die Form legen und einen ca 4cm hohen Rand hochziehen.
Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit 15g Kokosraspeln bestreuen. Mascarponecreme daraufgeben und glattstreichen. Ca 1 Stunde backen, danach im leicht geöffneten Ofen ca 15min abkühlen lassen, danach herausnehmen und gänzlich erkalten lassen.
 
4.) Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen. Kuchen auf eine Tortenplatte heben und Kirschen darauf verteilen. 1/4l Kirschsaft 1 El Zucker und Tortenguss verrühren und einmal aufkochen lassen, danach abkühlen. Guss auf den Kirschen verteilen und auskühlen lassen.
 
 
Dieser Kuchen war ein echtes Highlight. Die Kokosraspel im Käsekuchenteig machen den Geschmack noch interessanter und ergeben eine tolle Konsistenz.
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.
 
 
Hugs and Kisses,
Kathi
 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Herziger Käsekuchen

Als erstes Rezept für meine Blogeröffnung wollte ich ein ganz besonderes Rezept haben.
Ich backe für mein Leben gerne und probiere immer neue Kuchen, Torten, Cupcakes und Co aus. Ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen bin ich dann über eine tolle Idee gestolpert, die ich natürlich sofort umsetzen musste.
 
 
 
 
Da ich mir zu meinem Geburtstag eine tolle Torte backen wollte und sowieso Gäste erwartete, war der Zeitpunkt einfach perfekt. So konnte ich diesen wunderbaren Cheesecake gleich der Feuertaufe unterziehen, mit dem Ergebnis: "der ist ja noch viel besser als der Käsekuchen von McDonalds!!"
 
Als kurze Vorgeschichte muss man sagen, dass Herr Kipferl ein wahrhaftiger Cheesecake-Fan ist. Jedes Mal, wenn ich ihn frage, was ich als nächstes backen soll, höre ich nur: "einen Käsekuchen, bitte!". Bisher konnte kein getestetes Exemplar jenem aus dem McCafe das Wasser reichen. Bisher.
 
 
 
 
Ich möchte dieses Rezept allen Fans von saftigen Käsekuchen ans Herz legen. Alle Testpersonen waren vollends begeistert!
 
 
Rezept Cheesecake mit Himbeerherzen
 
1 1/2 Becher Butterkeks-Krümel
4 El Butter, geschmolzen
2 El Zucker
100g Himbeeren, tiefgekühlt
1kg Frischkäse, zimmertemperatur
1 1/2 Becher Zucker
eine Prise Salz
1 Pkg Vanillezucker
4 Eier
1 Sterile Einwegspritze (ca 5ml)
1 Zahnstocher
 
 
1.) Ofen auf 160°C vorheizen, Springform mit Backpapier auslegen.
 
2.) Butterkekskrümel mit 4 El geschmolzener Butter und 2 El Zucker vermischen und anschließend gleichmäßig in die Springform drücken. Jetzt wird die Kekskruste für ca. 10 Minuten im Ofen gebacken.
Dann Form wieder herausnehmen und abkühlen lassen.
 
3.) Jetzt werden die Himbeeren in einem kleinen Topf aufgetaut und erhitzt. Man kann auch noch mit etwas zusätzlichem Zucker süßen, ist aber nicht unbedingt notwendig!
 
4.) Für den eigentlichen Cheesecake wird der Frischkäse mit einem Handmixer in einer Schüssel aufgeschlagen. 1 1/2 Becher Zucker, eine Prise Salz, eine Packung Vanillezucker untermischen. Nach und nach die 4 Eier zugeben und gut verrühren.
 
5.) Wenn alles gut vermischt ist, kann die Frischkäse-Masse auf dem Keksboden verteilt werden.
 
6.) Die aufgewärmten Himbeeren haben jetzt schon einiges an Saft gelassen. Um eine etwas bessere Konsistenz zu bekommen, kann man die Früchte noch mit einem Esslöffel etwas "auspressen". Der Saft wird dann mit einer sterilen Einwegspritze aufgesogen und in Tupfen auf die noch ungebackene Käsekuchen-Masse aufgetragen. Dann nimmt man einen Zahnstocher und zieht ihn in einer gleichmäßigen Spiralbahn jeweils einmal durch die Mitte jedes Tupfens.
 
7.) Der Cheesecake sollte jetzt ca 30 Minuten backen (die Masse sollte nicht mehr flüssig sein).
Danach wird er aus dem Ofen genommen und man lässt ihn gut auskühlen, bevor man ihn serviert!
 
 
Ich wünsche euch sehr viel Freude mit diesem ersten Rezept, das übrigens eine Abwandlung von Annie´s Cheesecake-Cupcakes ist!
 
 
Hugs and Kisses,
Kathi