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Samstag, 7. November 2015

Schnelle Zucker-Zimt Kipferl und ein bisschen Inspiration

Stressige Zeiten kennt heutzutage jeder. Wir hetzen von einem Termin zum Nächsten und bekommen doch nicht alles unter, was wir gerne erledigen oder tun würden.

Doch jede hektische Phase hat auch mal ein Ende und man kann wieder so richtig entspannen und Kraft und Inspiration tanken. Das sind die Momente, die die inneren Batterien wieder auffüllen.

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Wenn es in meinem Privatleben oder an der Uni mal wieder besonders stressig ist, leidet auch mein Blog darunter, was mir sehr sehr leid tut. Ich sitze in meiner spärlichen Freizeit aber nicht vollkommen untätig herum, sondern bastle am Layout, eigne mir neue Kenntnisse an und hole mir neue Inspirationen über Pinterest, Magazine wie beispielsweise "Sweet Paul" oder auch über Apps!

In den letzten Tagen habe ich mich eingehend mit der App SIMPLY YUMMY* beschäftigt, die von leckeren Keksen über saftige Kuchen bis hin zu kunstvollen Tartes alles bietet. Selbst wenn man gerade keine Zeit zum Backen hat, laden die tollen Fotos zum stundenlangen Schmachten ein... Hachz...


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SIMPLY YUMMY ist eine liebevoll erstellte Back-Tutorial-App, die mit 50 Rezepten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und 25 Videoclips Backfans begeistern wird.

Mit dieser Application Software holt man sich einen Kochkurs in die eigene Küche. Die praktische Auto-Stop Funktion (Erklärung siehe unten), ein automatischer Zutaten-Rechner und verständliche Erklärungen machen das Backen mittels SIMPLY YUMMY zu einem richtigen Vergnügen - auch wenn man ein noch so blutiger Anfänger ist.

Alle Videos gibt es als Vollversion oder als Schritt für Schritt Anleitung, mittels "Auto-Stop Funktion". Man kann also selbst bestimmen, ob man sich einen Teilschritt noch einmal ansehen möchte, oder bereits zum Nächsten übergehen kann. Das finde ich äußerst praktisch!

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Die SIMPLY YUMMY App hat mich nicht nur mit leckeren Rezepten, sondern vor allem mit ihrer unkomplizierten Bedienbarkeit und den super ästhetischen Fotos überzeugt. Selbst wenn man im Moment nichts backen möchte, ist es ein Genuss, durch die leckeren Bilder zu blättern, sich Inspiration zu holen und einfach ein bisschen zu entspannen.

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Das Programm ist unter DIESEM LINK für iOS und Android downloadbar und völlig gratis - also schnell rüberhüpfen und loslegen!

Und um die Entspannung perfekt zu machen, habe ich noch schnell supereinfache und megaleckere Zucker-Zimt Kipferl gezaubert!

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Rezept Zucker-Zimt Kipferl
 
 
ergibt ca. 19 Kipferl
 
2 Rollen Blätterteig
1 Ei, versprudelt
4 El Kristallzucker
2 Tl Zimt
 
 
1.) Das Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
2.) Den Blätterteig entrollen und den Zucker mit dem Zimt in einer Schüssel vermischen.
 
3.) Die Blätterteige werden pro Teigplatte in ca. 9 Dreiecke geschnitten und mit dem verquirlten Ei bepinselt.
 
4.) Den Zimtzucker gleichmäßig über den Teig verteilen, 1 El der Mischung zurückbehalten.
 
5.) Die Dreiecke werden nun von der breiten Seite zur Spitze hin zu Kipferl aufgerollt und auf das Backblech gesetzt.
 
6.) Die Kipferl mit etwas Ei bepinseln und mit Zimtzucker bestreuen, im Backrohr bei 200°C etwa 25 Minuten backen lassen, bis sie goldbraun sind - Fertig!
 

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Diese Kipferl sind superschnell zubereitet und man braucht nur wenige Zutaten dafür - perfekt, wenn man gerade in Zeitnot ist und dennoch etwas Süßes braucht!
 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
 
Donnerstag, 25. Juni 2015

Virgin Mojito - für Instant-Sommerlaune (auch bei miesem Wetter)

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Fast ist das Semester geschafft. Aber leider nur fast. Für mich heißt es noch weitere zwei Wochen: lernen, lernen, lernen.
Als hätte ich im vergangenen Monat etwas anderes gemacht, als hinter Büchern zu sitzen...

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Trotz schlechtem Gewissen, weil man dem selbstauferlegten Lernplan mal wieder meilenweit hinterherhinkt, braucht man zwischendurch auch Pausen. Spätestens dann, wenn der Kopf raucht und einer Matschbirne gleicht.
Man merkt sich nichts mehr, wirft Begriffe wahllos durcheinander und ist einfach nur noch verzweifelt.

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Genau das ist der richtige Zeitpunkt, um mal für einige Minuten abzuschalten. Am besten mit einem kalten, alkoholfreien Virgin Mojito. Er versetzt mich stets in Sommerlaune und erinnert mich daran, dass auch die unangenehmste Prüfung auch irgendwann vorbei ist.

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Rezept Virgin Mojito
 
für 2 Personen
 
2 Limetten, unbehandelt
4 Zweige Minze
2 Tl brauner Zucker
400 ml Ginger Ale
3 Esslöffel Zitronensaft
Eiswürfel oder Crushed Ice
 
1.) Limetten vierteln und auf zwei Gläser verteilen. Die Minzblätter vom Stängel zupfen und ebenfalls aufteilen. Mit einem Stössel oder Löffel werden jetzt die Limetten und Minzblätter im Glas zerquetscht, dass der Saft austritt.
 
2.) In jedes Glas einen Teelöffel braunen Zucker und Eiswürfel geben. Mit Ginger Ale aufgießen und Zitronensaft hinzufügen, einmal kurz umrühren - Fertig!
 
 
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Schneller ist so ein leckerer Cocktail kaum zubereitet!

Seid ihr nicht so der Cocktail-Typ und wollt trotzdem eine leckere Erfrischung? Dann hab ich hier ein leckeres Rezept für Ribisel-Vanille Eistee für euch!
 
Ich wünsche euch ein sommerlich-warmes Wochenende.
 
Hugs and Kisses
Kathi

Dienstag, 17. März 2015

Saint Patrick´s Day? ... Green Lemonade!


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Wie viele von euch sicherlich wissen, ist heute Saint Patrick's Day. Dieser Tag ist eigentlich ein Gedenktag für einen christlichen Bischof und Missionar, der in Irland tätig war.

Kaum ein Tag wird so ausgelassen gefeiert wie der 17. März. Grüne Kleidung wird getragen, grüne Speisen genossen, ja es werden sogar ganze Flüsse in der Lieblingsfarbe der Iren eingefärbt. Der heutige Tag ist in einigen Ländern sogar ein gesetzlicher Feiertag - denn der heilige Patrick, also Saint Patrick, ist der Schutzpatron der Iren.

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Jedes Jahr wird auch hierzulande der Rummel in Grün immer größer. Genau so wie Halloween einst, erlangt der Saint Patrick's Day auch in unseren Breiten immer mehr an Bedeutung. Warum eigentlich?

Ich habe da eine ganz eigene Theorie: Das Leben ist kurz und es ist immer schön, etwas zu Feiern zu haben. Also warum nicht einfach Feiertage anderer Länder übernehmen und zumindest mit einem grünen T-Shirt ein bisschen Statement abgeben, wenn man schon nicht Schulfrei hat. ;-)

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Für mich persönlich ist der heutige Tag wie jeder andere, obwohl ich mittlerweile so weit sensibilisiert bin, dass ich mich manchmal am 17. März dabei ertappe, nach der Farbe Grün Ausschau zu halten.

Allen, die den heutigen Tag feiern, wünsche ich viel Spaß und Freude :).

Ich selbst würde mir heute ja sogar ein Guinness gönnen, aber da ich kein Bier trinke, schlürfe ich eine leckere Green Lemonade.

Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Smoothie, sondern wirklich um Limonade. Der Unterschied besteht darin, dass im Smoothie die ganze Frucht enthalten ist, während in Zweiterem nur der Fruchtsaft verwendet und dieser meist mit kohlensäurehaltigem Wasser aufgegossen wird. Wortklauberei? Mag sein, aber ich finde man schmeckt einen großen Unterschied ;-)

Also schnell ran an die Standmixer und die Green Lemonade ausprobieren!

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Rezept Green Lemonade
 
ergibt 1 - 1,5 Liter Limo
 
3 reife Kiwis
1 grüner Apfel
1 Handvoll weiße Trauben
7 cm langes Stück Salatgurke
Saft von 1/2 Limette
1/4l Wasser
ev. etwas Zucker oder Honig
Sodawasser zum Auffüllen
 
1.) Kiwis schälen und gemeinsam mit einem entkernten Apfel, den Trauben und der Gurke in einen Standmixer geben und gut durchpürieren.
 
2.) 250ml Wasser und Limettensaft dazugeben und nochmal gut "zermusen".
 
3.) Das Fruchtpüree durch ein feines Sieb gießen und den Saft auffangen. Eventuell mit dem Löffel oben umrühren und auspressen, dass möglichst viel Saft entsteht.
 
4.) Der Saft wird jetzt eventuell noch je nach Geschmack nachgesüßt und anschließend mit Soda aufgegossen. Wer es fruchtiger mag, gießt nur auf einen Liter auf, erfrischender wird es, wenn man mehr Wasser zugibt - Fertig!

 
 
Natürlich können die Zutaten nach Belieben ausgetauscht und abgewandelt werden. Ich empfehle euch aber, die Gurke auszuprobieren. Ihr Geschmack fügt sich super ins Gesamtbild ein, ohne zu dominant zu sein. Richtig erfrischend!
 
Yay guys, have a nice St. Patricks Day!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Freitag, 19. September 2014

Birnen im Herbstmantel


Am ersten September war meteorologischer Herbstbeginn und für viele Schüler und Lehrer hieß es wieder einmal: zurück in den Alltagstrott. Leider war das Wetter hier im Osten Österreichs in den letzten Tagen weder warm noch schön. Der Sommer war heuer sehr windig und verregnet, aber auch das hatte seine schönen Seiten: ich konnte mich in mein neu gestrichenes und frisch bezogenes Bett kuscheln, tolle DVDs ansehen und brauchte dabei noch nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben, da man draußen sowieso nicht besonders viel anfangen konnte. Das einzige, das sich seither geändert hat, ist die Temperatur, die rapide gesunken ist und das hervorholen der kuscheligen Wollpullover notwendig gemacht hat.


In den letzten Jahren habe ich den Herbst lieben gelernt, doch das war leider nicht immer so. Als ich noch zur Schule ging, waren die ersten sonnigen aber bereits etwas kühleren Tage dieser Jahreszeit geprägt von Nervosität und Bedauern, dass nun wieder der tägliche Alltag eines Schülers auf mich wartete (Ich war zwar immer eine gute Schülerin, würde aber aus der jetzigen Sicht versuchen, die Schulzeit mehr genießen). Außerdem stand uns als Familienbetrieb im September auch immer die Weinlese bevor, die die stressigste und arbeitsreichste Zeit im Jahr eines Winzers bedeutete.

Auch heute noch beginnt im Herbst die Universität und auch an der Weinlese hat sich überhaupt nichts geändert, doch ich habe gelernt den Herbst für viele andere Dinge zu lieben, die er uns beschert. Seine süßen überreifen Früchte, die wunderschönen warmen Farben, in die das Laub auf den Bäumen getaucht wird, die letzten Sonnenstrahlen die ein letztes Mal die Nase kitzeln, bevor diese in den kalten Wintermonaten vor Kälte ganz taub wird. Ich liebe sogar das nebelige "Waschküchenwetter" im November. Dieses ganz besonders. Ich fühle mich darin geborgen, wie in einer sanften Wattewolke, die mich wabbernd umhüllt.


Ganz besonders mag ich aber die leckeren Dinge, die man aus den reifen Früchten zaubern kann. Und das ultimative Herbst-Obst sind (neben Äpfeln und Zwetschken) eindeutig süß-saftige Birnen.
Und weil sich die Birnen auch in ein Jäckchen einkuscheln dürfen sollen, wenn die Temperaturen draußen sinken, habe ich sie einfach in locker-flockigen Blätterteig eingepackt.


Rezept Birnen im Herbstmantel
für 6 Birnen

6 reife Birnen
1 1/2 Pkg. Blätterteig
etwas Margarine
1 Ei
1 El Milch
Karamellsauce (Rezept siehe unten)
gehackte Haselnüsse
Staubzucker zum Bestreuen

1.) Ofen auf 200°C Heißluft vorheizen. Birnen vorsichtig abspülen und trocken tupfen. Ein Backblech oder eine Auflaufform mit etwas Margarine einfetten oder mit Backpapier auslegen.

2.) Den Blätterteig in 6 Rechtecke teilen (Die ganze Rolle wird in 4 Rechtecke geschnitten und die halbe in 2). Dann wird in die Mitte eines jeden Blätterteig-Vierecks ein kleiner Schlitz geschnitten, und dieser so über den Stängel gelegt, dass der dann oben aus dem Teig hinausschaut. Unten (am Boden der Birne) wird der Teig "zusammengeklebt" und die Birne somit gut eingepackt. Die Birnen mit genügend Abstand auf das Backblech setzen.

3.) Das Ei wird mit einem Esslöffel Milch verquirlt und der Blätterteig dann damit bestrichen.

4.) Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis der Blätterteig schön aufgegangen und goldbraun geworden ist.

5.) Karamellsauce zubereiten (siehe unten) und Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten.

6.) Etwas Karamellsauce auf einem Teller verteilen, Birne im Herbstmantel daraufsetzen, mit Haselnüssen garnieren und mit Puderzucker bestreuen.

ACHTUNG!!! Die Birnen sind innen mega heiß, wenn sie aus dem Ofen kommen, also bitte etwas auskühlen lassen, und vorsichtig probieren. Aber unbedingt noch warm essen :)
Rezept Karamellsauce

200g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
200ml Schlagobers

1.) Den Zucker mit dem Vanillezucker vermischen und in eine flache Pfanne geben.

2.) Dieses Gemisch wird jetzt auf der Herdplatte erhitzt, ohne umzurühren, bis der Zucker schmilzt und Bernsteinfarben wird. Achtung: Der Zucker brennt sehr leicht an und die Karamellsauce wird dann bitter, also immer unter Beobachtung arbeiten. Ich drehe die Ofenplatte nicht auf volle Stärke auf, sondern nehme von 9 Stufen ca. die Siebente. Also quasi 75% der vollen Hitze. Das klappt ganz gut.

3.) Wenn wir das goldbraune Bernstein-Stadium erreicht haben, nehmen wir die Pfanne von der heißen Platte und rühren vorsichtig das Schlagobers unter. Der Zucker wird jetzt möglicherweise wieder fest werden. Davon nicht beirren lassen und weiterrühren, eventuell nochmals ein wenig auf der Herdplatte erwärmen.

4.) Nach einigen Minuten ständigen Rührens hat man dann eine recht flüssige Karamellsauce, die aber richtig schön cremig wird, wenn sie etwas ausgekühlt ist.



Und was ist mit den Resten?

Da man für die Birnen ja nur 1 1/2 Rollen Blätterteig braucht, bleibt normalerweise eine halbe Rolle übrig. Um diese nicht zu "verschwenden" habe ich sie einfach halbiert und von einer Hälfte 6 Blätter ausgeschnitten, die ich dann auf die mit Teig überzogenen Birnen gelegt habe.

Auf das noch ganze Teigviertel habe ich Marmelade gestrichen und den Blätter-Ausschnitt drübergelegt. Rand mit einer Gabel festdrücken, mit Eier-Milch-Mischung bestreichen und ebenfalls ein paar Minuten bei 200°C Heißluft backen.


Selbst den größten Skeptikern in der Familie haben die Birnen fabelhaft geschmeckt, ich würde sogar sagen, dass sie zu den besten Speisen gehören, die ich dieses Jahr gebacken habe.
Also unbedingt ausprobieren!!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und ein wundervolles Herbst-Wochenende.
Hugs and Kisses
Kathi
Donnerstag, 13. Februar 2014

Superschnelles Valentinstags-Beerentörtchen


Der Valentinstag spaltet wie jedes Jahr auch dieser Tage wieder die Gemüter. Valentinstag als Konsumförderer oder Valentinstag als Tag für frisch Verliebte und langjährige Liebende?

Natürlich sollte man seinen Lieben nicht nur an einem einzigen Tag im Jahr seine Zuneigung zeigen, das ist ja klar.

Dennoch finde ich den Valentinstag (wenn man es nicht übertreibt) eigentlich sehr schön. Warum also nicht?


Ich wollte dem Herrn K. natürlich auch heuer wieder eine kleine Freude machen. Anstatt ins nächste Geschäft zu gehen und etwas zu kaufen, das dann sowieso wieder nur im Regal verstaubt oder schnell die Blüten verliert, habe ich ihm ein kleines, leckeres Beerentörtchen gemacht.


Da wir heuer den Valentinstag in Venedig verbringen und gerade am Packen und Planen sind, wollte ich mich nicht auch noch in die Küche stellen und etwas super-aufwendiges backen.

Dieses Törtchen muss nicht erst gebacken werden, es geht superschnell und kann beliebig verziert werden. Das allerbeste daran: die Topfencreme schmeckt einfach himmlisch und total fruchtig.


Also loslegen und ab an die Rührschüssel. Falls ihr keinen lieben Menschen habt, der euer Törtchen verdient hätte, dann macht es trotzdem und genießt es selbst ;)



Rezept Beerentörtchen
 
für 5 Törtchen
 
15 Brioche-Scheiben
500g Topfen (Quark)
3 El Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
Saft von 1/2 Bio-Zitrone
1 El Rum
150g Erdbeeren (TK-Ware oder frisch)
Beerenobst zum Verzieren
 
1.) Mit einer sauberen!! Schere werden aus den 15 Brioche-Scheiben Herzen ausgeschnitten. Diese sollten alle etwa gleich groß sein. Die Herzen beiseite legen.
 
2.) Für die Topfencreme gibt man Topfen, Zucker, Zitronenschale und -saft und den Rum in eine Rührschüssel und vermengt alles gut miteinander.
 
3.) Die aufgetauten oder frischen Erdbeeren in einer separaten Schüssel gut durchpürieren.
 
4.) Jetzt nimmt man von der Topfencreme ca. 2/3 der Masse weg und vermischt diese 2/3 mit 2/3 der pürierten Erdbeeren.
 
5.) Nun nimmt man ein Brioche-Herz, verteilt ca. 1 El der weißen Topfencreme darauf und legt ein zweites Herz darüber. Auf diesem wird ebenfalls wieder etwas Topfencreme verteilt und dann ein drittes Brioche-Herz als Deckel daraufgelegt.
 
6.) Jetzt setzt man den Herz-Kuchen auf ein schönes Teller und überzieht ihn gleichmäßig mit der Erdbeer-Creme.
Danach wird etwas Vom Erdbeer-Püree auf der Oberfläche verteilt und mit Beeren, Streuseln, Krokant,... verziert.
 
7.) Genauso verfährt man mit den restlichen Brioche-Herzen, bis man 5 kleine und wunderschöne Valentinstags-Beerentörtchen gezaubert hat.
 
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. Lasst eurer Fantasie beim Verzieren ruhig freien Lauf, alles ist erlaubt ;)
 
Einen wundervollen Valentinstag euch allen!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Freitag, 24. Januar 2014

Ein Kurztrip nach Indien: Mango Lassi

 
Vor einigen Jahren machte meine Mama eine Reise nach Indien. Als sie wieder hier bei uns in Österreich war, war natürlich nichts mehr wie vorher. Zumindest was das Essen betrifft, das meine Mama uns seither vorsetzt.
 
Man muss verstehen, dass man in einer kleinen Ortschaft wie dieser, in der ich wohne, eine sehr traditionelle Einstellung zum Leben (und vor allem zum Essen!!) hat.

 
Sonntag mittags gibt's gewöhnlicherweise Schnitzel oder Backhendl, manchmal geht man aber auch Essen. Natürlich ins lokale Dorfwirtshaus, da weiß man was man vorgesetzt bekommt, es wird hier mit Zutaten meist nicht experimentiert. Warum etwas Neues ausprobieren, wenn etwas Altbekanntes schon seit Jahrzehnten gut schmeckt und sich bewährt hat?
 
Ach Leutchen, was ihr euch da entgehen lässt...
 
 
Meine Mama liebt es ja, orientalisch zu kochen. Würziger Reis mit süß-sauren Berberitzen, Couscous mit verschiedensten Gemüsen und Zimt, und seit dem Indien-Besuch natürlich auch Currys, Dhal und Palak Paneer.
Meine Oma und mein Papa freuen sich über solche Gerichte meist weniger - bei Oma wird immer noch sehr traditionell gekocht, ausgefallenere Speisen will sie nicht mal kosten.
 
Zugegeben, nicht jedes zubereitete Essen von meiner Mama hat mich vor Begeisterung vom Hocker gerissen, aber sehr viele davon schon.

 

Auch Lassi hatte ich früher noch nie gekostet, weil sich für mich die Möglichkeit einfach nicht ergeben hat. Meine Mama hat mir dann mal eines aus dem Supermarkt mitgenommen.
Irgendwie habe ich damals noch nicht so wirklich verstanden, was meine sie daran so gut finden konnte - für mich schmeckte es einfach wie Trinkjoghurt (was es im Grunde ja auch fast ist), aber die Begeisterung hielt sich meinerseits sehr in Grenzen.

Jahre später (also ca. vor 2 Wochen) war ich zum ersten Mal in einem indischen Restaurant essen und habe mir dort Mango Lassi bestellt.

Oh... mein... Gott...

Ich hab noch nie sowas Gutes und Fruchtiges getrunken.

Und da ich nicht jedesmal wenn ich Lust auf Lassi habe, essen gehen kann, hab ich mir einfach selbst eines gemacht.

Zugegeben - Lassi ist nichts, das man einfach mal so wie Wasser trinkt, Lassi muss man genießen. Und ich tu das am Liebsten als Nachspeise :)
 



Rezept Mango Lassi
 
ergibt ca. 1,2l
 
3 !vollreife! große Mangos
300ml Naturjoghurt
1/4l Milch
2 El Zucker
ein wenig geriebener Ingwer
Mandelblättchen
Minzblätter
 
1.) Mangos schälen, schneiden und fein pürieren.
 
2.) Das Joghurt und die Milch zugeben und nochmals aufpürieren. Je nach gewünschter Süße Zucker untermischen.
 
3.) Jetzt noch ein bisschen frischen Ingwer dazureiben und abschmecken.
 
4.) Zum Garnieren die Mandelblättchen ohne Fett in einer Pfanne goldgelb anrösten und über das Lassi streuen. Mit einem Minzblatt dekorieren.
 
 
Das Rezept ist sehr einfach, das Ergebnis ist aber wirklich umwerfend!
 
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende,
 
Hugs and Kisses
Kathi
Freitag, 27. September 2013

Grießkoch zum Frühstück


Grießkoch ist eine Speise, die mich sehr an meine Kindheit erinnert. Meine Omi hat sie meinem kleinen Bruder und mir immer abends im Winter gemacht, wenn wir Hunger hatten, aber keine Lust auf kalte Brettljause, die es bei uns normalerweise nach getaner Arbeit gab.

Heute weiß ich erst den Wert des einfachen aber superleckeren Grießkochs zu schätzen, das ich mir ab und an immer noch gerne als Frühstück gönne. Der Bikinifigur zuliebe ;).


Nicht nur als süßen und guten Start in den Tag eignet sich dieser Grießbrei bestens, auch als Nachspeise in kleinen Gläsern mit Fruchtspiegel, Kompott oder frischem Obst angerichtet macht er einiges her und ist zudem auch noch ruckzuck zubereitet.


Grießkoch ist für mich vieles: ein Seelentröster, weil es mich an glückliche Kindertage erinnert, ein ewiger Klassiker, der fix aus einfachen Zutaten zubereitet werden kann und trotzdem (oder gerade deswegen) einfach himmlisch schmeckt, eine Nachspeise, die man sowohl Kindern als auch Erwachsenen servieren kann und die diese in ihren Bann zieht, ein Gericht, das man beliebig variieren kann und welches somit nie seinen Reiz verliert oder einfach nur:
ein Frühstück für einen gemütlichen Sonntagmorgen mit seinen Liebsten :)...

womit wir auch beim Thema wären: dieses einfache aber köstliche Rezept ist mein Beitrag zum Blogevent "Speise morgens wie ein Fräulein" von Frl. Moonstruck, anlässlich ihres ersten Bloggeburtstages. Wenn ihr bei diesem Event auch mitmachen möchtet, könnt ihr das noch bis zum 12. Oktober mitmachen!

 
 
Und nicht vergessen: ich lege jedem Fan von Müsli, Pancakes und Oatmeal ans Herz, dem Grießkoch eine Chance zu geben. Es wird eure Frühsückstische im Flug erobern! ;)
 
 


Rezept Grießkoch
 
ergibt 2 Portionen
 
400ml Milch
1,5 El Zucker
4 El Grieß
nach Belieben: Zimtzucker, Kakaopulver, frische Früchte,...
 
1.) Die Milch wird in eine flache Pfanne geleert und mit dem Zucker verrührt. Diese Mischung wird unter ständigem umrühren erhitzt.
 
2.) Wenn die Milch schon heiß ist aber noch nicht kocht, werden ca 4 El Grieß eingerührt und aufgekocht. Der Grieß dickt die Milch bis zu einer breiigen Konsistenz ein. Dies dauert möglicherweise einige Minuten, die man sich auf jeden Fall gedulden sollte.
 
3.) Gibt man zu viel Grieß zu, wird der Brei zu fest und kann mit etwas mehr Milch wieder geschmeidig gemacht werden. Bleibt der Brei zu flüssig, kann noch Grieß nachgegeben werden. Wichtig ist aber ständiges umrühren!
 
4.) Hat der Brei die gewünschte Konsistenz erreicht, kann er in zwei kleine Schüsseln portioniert und angerichtet werden.
Ich esse Grießkoch am liebsten mit Trinkkakao-Pulver oder mit etwas geraspelter Schokolade. Auch frische Beeren und Zimtzucker eignen sich perfekt!


Ich wünsche euch einen leckeren Start ins Wochenende und wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen!

Hugs and Kisses
Kathi
Donnerstag, 12. September 2013

Rezept-Quickie: I´m in love with Quesadillas


Das Wort "Quesadilla" ist eine Zusammensetzung aus den beiden Begriffen "Tortilla" und dem spanischen "Queso", welches auf deutsch "Käse" bedeutet.
Demnach sind Quesadillas lediglich mit Käse gefüllte Tortilla-Fladen aus Weizen- oder Maismehl.

Dieses aus Mexiko stammende Gericht wird aber nicht nur mit Käse, sondern auch noch mit vielen anderen Zutaten gefüllt, sodass es Milliarden von Kombinationen gibt.
Und genau das ist es, was ich an solchen Speisen besonders liebe: die Variabilität.

Habe ich Lust auf Fleisch, dann bereite ich sie mit Huhn und Tomaten zu, oder entscheide mich für die mexikanische Variante: Rindsfaschiertes mit Bohnen und Mais.

Wenn mir mehr nach einer frischeren und gesünderen Alternative ist, fülle ich die Tortillas mit frischem Gemüse und einer guten Guacamole. Wichtig ist natürlich in allen Fällen immer: viel guter und qualitativ hochwertiger Queso ;)


Der kleine feine Unterschied zu Tacos oder Wraps besteht darin, dass Quesadillas nicht eingerollt, sondern zusammengeklappt werden.

Mexikanische Variante: Nur !eine! Tortilla wird in der Mitte mit den Zutaten belegt und einmal in der Hälfte zusammengefaltet. Nach dem Braten wird sie in drei Dreiecke geschnitten.


US-Amerikanische Variante: Eine Tortilla wird mit den Zutaten belegt und mit einer zweiten Tortilla abgedeckt. Nach dem Braten wird sie geviertelt, sodass vier Dreiecke entstehen.


Der Ideenvielfalt bei der Zubereitung von Quesadillas sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist erlaubt, solange es schmeckt.
Natürlich kann man Quesadillas auch in süßer Variante genießen. Dafür verwendet man einfach Frischkäse, beliebige Früchte, Schokolade und vieles mehr.


Dieses Quickrezept ist mittlerweile eines meiner Liebsten: Das Gericht ist nicht nur schnell zubereitet, sondern auch total unaufwändig. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich großen Hunger habe und dann im absoluten Starving-Notfall bemerke, dass ich irgendeine Zutat nicht Zuhause habe, die ich aber dringend brauche.
Alles was man für Quesadillas benötigt, hat man normalerweise sowieso im Kühlschrank. Die Fladen selbst halten verpackt fast ewig und sie sind so vielseitig, dass man sie immer auf Vorrat haben kann.


Rezept Quesadilla à la Kathi
eine Quesadilla (US-Amerikanischer Art)
 
2 Tortilla-Fladen
1 Jungzwiebel
2 Cocktailtomaten
1 handvoll Käse nach Wahl, gerieben
3 Scheiben Speck
1 El Chili-Sauce
1 El Öl für die Pfanne
1/2 Becher Sauerrahm
Kräuter nach Wahl
 
1.) Tortilla-Fladen auf einen großen Teller legen.
 
2.) Zuerst eine halbe Hand voll Käse aufstreuen. Nicht bis ganz an den Rand, sonst läuft er beim Schmelzen aus!
Tomaten achteln und auf dem Käse verteilen.
 
3.) Jungzwiebel in Ringe schneiden und ebenfalls auf die Tortilla-Scheibe legen. Drei Scheiben Speck gleichmäßig darauf verteilen und den restlichen Käse drüberstreuen. Die Chilisauße darüberträufeln und den zweiten Tortilla-Fladen passend darauflegen und leicht andrücken.
 
4.) 1 El Öl in eine flache Pfanne geben und ein wenig erhitzen. Die Tortilla bei mittlerer bis großer Hitze anbraten. Wenn der Käse beginnt zu schmelzen, kann der Fladen gewendet werden und wird von der anderen Seite gebräunt.
 
5.) Nach Geschmack kann man jetzt noch frische gehackte Kräuter in ca. 1/2 Becher Sauerrahm rühren und als Dip reichen.
 
 
 
Am besten sind die Quesadillas natürlich warm und knusprig, direkt aus der Pfanne!
 
Ich wünsche euch einen schönen Tag und viel Spaß beim Nachmachen!
 
Hugs and Kisses
Kathi

Sonntag, 2. Juni 2013

Pizzaschnecken

Manchmal muss es einfach schnell gehen. Man bekommt unerwarteten Besuch, hat sich mal wieder ein bisschen im Zeitplan vertan oder braucht schnell eine leckere Kleinigkeit zu essen, um nicht zu verhungern. Für solche Fälle sind diese leckeren Pizzaschnecken bestens geeignet. 
 


Auch als Partysnack, Appetizers oder Fingerfood machen sich diese Kleinigkeiten gut und sind sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern sehr beliebt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Pizzateig natürlich mit allen möglichen Zutaten belegen und so hunderte von Variationen schaffen kann, sodass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist.
 
Ich habe mich bei diesem Rezept für die klassische Schinken-Käse Variante entschieden und einen fertigen Pizzateig verwendet, da es schnell gehen musste. Natürlich kann man, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat, auch selbst den Teig herstellen, als Rezept-Quickie kann man die Pizzaschnecken dann aber leider nicht mehr gelten lassen!
 


 
 
Rezept für Pizzaschnecken
 
ergibt ca. 15 Stück
 
1 Pkg Pizzateig aus dem Kühlregal
150ml Tomatensauce
1 El Pizzagewürz
1 Tl Salz
10 Scheiben Toastschinken, in Streifen
200g geriebenen Gouda oder fertigen Pizzakäse
 
 
1.) Den Ofen auf 180°C vorheizen und Backpapier auf ein Blech legen.
 
2.) Den Pizzateig auf einem Schneidbrett ausrollen und vom Papier lösen.
 
3.) Die Tomatensauce mit Pizzagewürz und Salz abschmecken und gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen.
 
4.) Die Schinkenstreifen und den Käse aufstreuen. Für andere Varianten wird der Teig jetzt einfach mit den gewünschten Zutaten belegt.
 
5.) Jetzt wird der Teig von einer Längsseite zur anderen aufgerollt und dann in ca. 2-3cm dicke Scheiben geschnitten.
 
6.) Die Schnecken legt man nun auf ein Backblech und streut bei Bedarf noch etwas Käse darüber.
 
7.) Bei 180°C ca. 15 Minuten backen, bis die Pizzaschnecken goldbraun werden.
 
 
Diese kleinen Köstlichkeiten schmecken sowohl warm, als auch kalt genossen!
 
 
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Start in die neue Woche!
 
Hugs and Kisses,
Kathi