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Mittwoch, 24. Dezember 2014

Glühwein-Gugelhupf für Charlotte

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Vielleicht haben einige von euch ja gesehen, dass ich am Sonntag bei Charlotte am Blog zu Gast war. Mitgebracht habe ich ihr einen leckeren Glühwein-Gugelhupf, der auf keiner Festtafel fehlen darf.

Ich freue mich sehr, Charlottes Blog entdeckt zu haben, da österreichische Backblogger noch immer eher selten anzutreffen sind. Vor allem die, die in meiner Nähe wohnen. Es lohnt sich für euch auf jeden Fall, auf Baking-Charlotte vorbeizuschauen, denn ihre Seite ist genau so zuckersüß wie die Rezepte, die sie dort postet.

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An Weihnachten gibt es bei uns immer Kekse. Oft nasche ich bereits im Advent so viele davon, dass ich sie am Christabend schon gar nicht mehr ansehen kann. Wovon ich allerdings nie genug bekommen kann, sind Kuchen in jeglichen Varianten.
Darum habe ich euch heute einen meiner Liblinge mitgebracht: Glühwein-Gugelhupf.
 

Dieser flaumig-saftige Gugelhupf schmeckt nach Weihnachten und steht somit jedes Jahr auf meiner Winter-Backliste.
Zimt und ein leichter Hauch von Nelken runden das Weinaroma prima ab und man träumt sich mit dem ersten Bissen sofort an einen romantisch-verschneiten Christkindlmarkt.

Am liebsten esse ich den Glühwein-Gugelhupf noch lauwarm, mit zart schmelzender Zuckerglasur.



Rezept Glühwein-Gugelhupf
 
250g Kristallzucker
250g Butter
1 Pkg Vanillezucker
4 Eier
4 Tl Backkakao
1 Tl Zimt, gemahlen
1 Msp Nelken, gemahlen
1 Prise Salz
1/2 Pkg Backpulver
250g Mehl
120g Walnüsse, gerieben
100ml guten Rotwein
 
100g Staubzucker
ca. 4 El Rotwein
 
 
1.) Die Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstauben. Das Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
2.) Kristallzucker, Vanillezucker und Butter in einer Schüssel aufschlagen. Nach und nach die Eier einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
 
3.) Kakao, Salz und Gewürze untermixen.
 
4.) Mehl in eine Schüssel geben, Backpulver hineinsieben und die Nüsse unterrühren. Die Mischung abwechselnd mit den 100ml Rotwein unter die Eimasse rühren, bis ein homogener Teig enststeht.
 
5.) Den Teig in die Gugelhupfform füllen und auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
 
6.) Staubzucker und Wein zu einer Glasur verrühren und über den abgekühlten Gugelhupf träufeln.
 
Dieser leckere Kuchen gehört in mein Weihnachts-Repertoire und darf auf keiner festlichen Tafel fehlen!
 
Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Mittwoch, 29. Oktober 2014

Cranberrykuchen mit Zimt und Holunderblütenzuckerguss

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Ich wollte schon seit langem mal etwas mit Cranberries backen. Bisher habe ich die kleinen Früchte immer nur getrocknet gegessen. Schade eigentlich, da die auf deutsch sogenannte "Moosbeere" eine große Menge an Antioxidantien beinhaltet und somit sehr gesund ist. Aber nun genug zum Kapitel "Wie rede ich mir meinen Kuchen schön".
Cranberries, die übrigens mit den Heidelbeeren verwandt sind, aber ihnen im Geschmack kaum bis garnicht ähneln, werden oft zur Zeit um das amerikanische Fest Thangsgiving gegessen. Roh eignen sich die blutroten Früchte jedoch nicht: das hat mir meine Omi bestätigt.
Ich war gerade dabei die Kastenform einzufetten, als ich mich zur Spüle umdrehte und vom sauer-bitteren Geschmack verzogene Gesicht meiner Großmutter überrascht wurde. Aussehen tun sie roh ja supertoll. Sie verleiten durch ihre schöne Farbe zum Kosten - und man wird bitter enttäuscht. Wortwörtlich...

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Aber abschrecken ließ ich mich davon nicht: rein in den Kuchen mit den Moosbeeren und dann ab ins Backrohr. Eine Stunde Backzeit und etwa nochmal so lange dauerte es, bis der Guss zubereitet und die Fotos gemacht waren. Ewig also. Doch es hat sich gelohnt!
Ich schwöre euch: so einen guten Kastenkuchen habe ich noch nie gegessen. Wirklich noch nienieniemals zuvor. Und weil der Kuchen so oberlecker war, muss ich ihn gleich nächste Woche nochmal backen, denn binnen Minuten war er bis auf den letzten Krümel weggeputzt.

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Rezept Cranberrykuchen
 
1 Kastenform ca. 30cm x 12cm
 
300g weiche Butter
180g brauner Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
350g Mehl
1 Pkg Backpulver
2 El Milch
1 Tl Zimt
200g frische Cranberries
+ 2 El Mehl
 
4-5 El Puderzucker
2 El Holunderblütensirup (gekauft oder selbstgemacht)
 
1.) Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Kastenform mit etwas Butter einfetten und anschließend mit Mehl ausstauben.
 
2.) Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz gut vermixen und langsam die Eier unterrühren.
 
3.) Backpulver, Mehl und Zimt sieben und in kleinen Portionen gemeinsam mit der Milch in die Ei-Butter-Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
 
4.) Die gewaschenen und abgetropften Cranberries mit 2 El Mehl vermischen und dann unter den Teig heben, alles in die Kastenform füllen und in den Ofen schieben.
 
5.) Bei 180°C ca. 60 Minuten backen, wobei nach ca. 15 Minuten mit einem Messer der Länge nach die Oberfläche des Teiges eingeschnitten wird.
 
6.) Den Kuchen nach Ablauf der Backzeit (Stäbchenprobe!!) aus dem Ofen nehmen und in der Form noch etwas auskühlen lassen. Dann den Kuchen aus dem Kasten stürzen und ganz auskühlen lassen.
 
7.) Puderzucker mit Holunderblütensirup verrühren und den Kuchen damit beträufeln - Fertig.
 
Tipp: der Kuchen schmeckt am allerbesten, wenn er im Inneren noch lauwarm ist!


Ich wünsche euch eine wundervolle Wochenmitte und viel Spaß beim Nachbacken!

Hugs and Kisses
Kathi