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Dienstag, 30. Dezember 2014

Glücksschweinchen für Silvester

Jedes Jahr zu Silvester werden Unmengen an Geld für Glücksbringer ausgegeben. Das hat einfach schon Tradition. Die Preise für die kleinen Kunststoff- und Glasfigürchen steigen aber bereits ins Unermessliche. Ganz zu schweigen von einem winzigen Topf Klee. Für Studenten ist so etwas Luxuriöses mittlerweile unerschwinglich geworden.

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Und was macht man mit den Glücksbringern vom Vorjahr? Sammelt man sie alle, ohne sie jemals wieder eines Blickes zu würdigen? Oder wirft man sie einfach weg?
Ich muss gestehen, ich traue mich nicht, Glücksbringer zu entsorgen. Mag sein, dass ich da ein bisschen abergläubisch bin, aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei, einen Talisman in den Müll zu kippen.
Ja, ich hab mir da eine eigene "Methode" angeeignet. Ich verliere sie einfach. Nicht mit Absicht, aber sie werden jährlich weniger.

 
Dieses Jahr habe ich mir aber was besonderes ausgedacht. Ich wollte nicht wieder einfach nur etwas kaufen, sondern den sorgfältig Ausgewählten (wenigen) Personen etwas Selbstgemachtes schenken. Vor einigen Wochen bin ich bei Pinterest über dieses Foto hier gestolpert und wusste sofort, dass ich diese Schweinchen mit meinem Mini-Burger Buns-Rezept perfekt hinbekommen würde.

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Die Schweine-Brötchen sind wirklich supereinfach herzustellen, man sollte aber schnell und sauber arbeiten.
 
Tja... ich spreche aus Erfahrung, denn von meinen 15 Buns hatten dann 6 entweder nur mehr ein Ohr oder eben gar keines mehr. Die Nasen blieben aber alle dran. Michael Jackson lässt grüßen :).

Außerdem waren die Ferkel ein super Mitbringsel zu unserem veganen Silvesterdinner. Den Post hierzu werde ich morgen online stellen!


Rezept Glücksschweinchen
ergibt ca. 15 Buns
 
 
Rezept: *Klick*
+ einige Leinsamen-Körner
 

 
1.) Teig nach oben verlinkter Anleitung erstellen und ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
2.) Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
3.) Aus dem Teig ein ca. mandarinengroße Bällchen formen, eine kleine Kugel in die Mitte dieses Bällchens setzen und zwei Dreiecke als Ohren befestigen.
 
4.) Mit einem Stäbchen oder einem Zahnstocher 2 Nasenlöcher und 2 Augen in den Teig stechen. In die Löcher für die Augen kann man jetzt noch jeweils ein Leinsamen-Korn setzen.
 
5.) Brötchen ohne nochmaligem gehen lassen im Ofen 20 Minuten backen.
 
 
Diese Brötchen machen etwas mühe, sind aber eigentlich recht schnell zubereitet. Ihr habt also noch Zeit, sie für den Silvesterabend zu machen!
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Dienstag, 1. Oktober 2013

Mini-Breakfast Burger


Nach so vielen vor Zucker nur so strotzenden Rezepten wollte ich euch endlich mal wieder etwas Herzhaftes zeigen.
Vor einigen Wochen habe ich euch von superleckeren Burger-Brötchen erzählt. Jetzt sollte ich endlich auch mal zeigen, was ich damit so gemacht habe.

Herr Kipferl ist ja im Moment mit seinem Auslands-Praktikum in Ungarn sehr beschäftigt. Wie ich euch schon erzählt habe, möchte ich dem braven Frühaufsteher zumindest ab und an mit einem guten Frühstück ein wenig verwöhnen, bevor er sich mittags in der Werksküche stärken muss..

Ein richtiges Frühstück für echte Männer inkludiert ein auf den Punkt gebratenes Spiegelei und knusprigen Speck, gepaart mit einer milden Chilisauce und einer gesunden Tomatenscheibe. Letzteres zumindest alibihalber.


Ich gebe es zu: dieses Frühstück ist nicht für den on-the-go-Verzehr geeignet, da das Spiegelei doch ein wenig Aufmerksamkeit beim Essen beansprucht, wenn man keine (weniger) lustigen orange-gelben Flecken am Hemd haben möchte.

Zubereitet ist dieser Snack aber richtig schnell: die Burgerbrötchen kann man ja auf Vorrat machen und einfrieren. Am Vorabend werden sie dann einfach aus der Tiefkühltruhe geholt und auf einem Teller über Nacht aufgetaut. Der Speck und das Spiegelei sind binnen Minuten gebraten und auch das Anrichten benötigt nur ein paar - mit viel Liebe ausgeführte - Handgriffe. Perfekt!

Natürlich kann dieses Rezept wieder nach Belieben abgewandelt und variiert werden: Wenn man keinen Speck mag, wird dieser beispielsweise einfach durch ein Blatt Schinken ausgetauscht. Ist Chili zu scharf? Dann nimmt man einfach einen Klecks Ketchup oder Mayonnaise, et cetera.
Oder probiert einfach mal einen süßen Breakfast-Burger aus: mit Bananenscheiben und Erdbeeren!
Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, und das ist es, was ich am kochen und backen so liebe. Es wird nie langweilig.

 
 
 
Rezept Mini-Breakfast Burger
ergibt 5 Stück
 
5 Mini Burger-Brötchen (Rezept Hier)
2 Tomaten
10 Scheiben Speck
5 Eier
5 El Chili-Sauce
ein wenig Schnittlauch
eine Prise Salz
 
1.) Speck in einer heißen Pfanne knusprig braten. Währenddessen die Burger-Brötchen aufschneiden.
 
2.) Den fertigen Speck aus der Pfanne nehmen und das verbleibende Fett gleich für die Eier benutzen. Eier hineinschlagen und Spiegeleier braten, ein wenig Salzen. Aufpassen, dass die Eier nicht zu sehr auseinanderrinnen.
 
4.) Tomaten in Scheiben und Schnittlauch in Röllchen schneiden.
 
5.) Burger belegen: zuerst eine Tomatenscheibe auf den Brötchen-Boden legen. Darauf werden jeweils 2 Scheiben Speck platziert und das Spiegelei daraufgelegt. Schnittlauch drüberstreuen, je einen Esslöffel Chili-Sauce daraufträufeln und den Deckel "aufsetzen" - Fertig :)

Ich wünsche euch einen wundervollen und entspannten Start in den goldenen Oktober :)

Hugs and Kisses
Kathi

Donnerstag, 29. August 2013

Ich bau´ mir einen Burger: Mini Burger-Buns


Jedes Jahr wechseln sich Mode- und Dekotrends ab und immer ist gerade etwas neues "IN". Auch im Lebensmittel-Bereich zeichnen sich hin und wieder diverse Trends ab, von denen man oft mitgerissen wird. Ob man will, oder nicht.

Chai-Tees, allen voran Chai-Latte Getränke, sind momentan der absolute Renner. Dieser Trend ist mir besonders deutlich aufgefallen, da ich schon ewig eine Chai-Latte-Süchtige bin und bisher in normalen Supermärkten nie fündig wurde. Letzte Woche habe ich in ziemlich jedem Geschäft, das Lebensmittel verkauft, Chai-Teebeutel, Chai-Latte-Instantpulver und sogar Porridge mit Chai-Geschmack gefunden. Crazy World...

Aber was momentan wirklich absolut und wortwörtlich in aller Munde ist, sind BURGER!
Aufgrund meiner Lese-Leidenschaft (und der Liebe zu Koch- beziehungsweise Backbüchern) halte ich mich relativ oft in Büchergeschäften auf - wo sich momentan die Burger-Bücher nur so tummeln.


Da ich sowieso eine Obsession für amerikanisches Essen hege, und die Junk-Food-Metropole gerne mal besuchen würde, sich dies aber in nächster Zeit wahrscheinlich leider nicht ergeben wird, habe ich mir gedacht, ich springe auf den Zug auf und hole mir Amerika-Feeling ins Haus.
Natürlich will ich euch daran teilhaben lassen und starte hiermit mein Blog-Thema namens:

"Ich bau´ mir einen Burger"

Darum starten wir heute gleich mit der essentiellsten Zutat eines fantastischen Burgers, nämlich dem Brötchen, auch "Burger-Bun" genannt.


Ein gutes Brötchen nach meinen Ansprüchen sollte weich, aber nicht letschert sein. "Letschert" ist der österreichische Ausdruck für labberig, kraftlos ;)
Weiters finde ich ein knuspriges Weckerl irgendwie befremdlich, obwohl ich schon des Öfteren knusprige Burger serviert bekam...
Außerdem finde ich es toll, wenn Buns nicht nur als Kohlenhydrat-Medium und Verpackung verwendet werden, sondern auch selbst einen guten Geschmack aufweisen und als extrem wichtige Komponente eines leckeren Gerichts angesehen werden.

Ich habe ein Rezept für Mini Burger-Brötchen, das alle von mir gestellten Ansprüche perfekt erfüllt. Die Buns sind golden-braun, schmecken köstlich, sind weich ohne die tolle Textur zu verlieren und haben dennoch eine minimale Kruste, die einfach himmlisch aussieht (und auch schmeckt!).
Das beste: sobald die Brötchen ausgekühlt sind, kann man sie problemlos einfrieren und somit jederzeit welche auf Vorrat haben.



Rezept Mini Burger-Buns
aus "Mini-Burger" von Thomas Feller
für ca. 20 Stück
 
20g frische Hefe
200ml lauwarme Milch
50ml lauwarmes Wasser
25g Kristallzucker
500g Mehl
1 Ei
50g Butter
1 Tl Salz
 
1.) Der Vorteig wird angesetzt: in einer großen Schüssel die zerbröckelte Hefe mit der lauwarmen Milch, dem lauwarmen Wasser und dem Zucker verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten beiseite stellen.
 
2.) Das Mehl zur Hefemischung geben und mit der Küchenmaschine rühren, bis alles gut vermengt ist. Ei, Butter und Salz zugeben und so lange kneten, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt, oder sich von der Schüsselwand löst. Unter einem feuchten Geschirrtuch bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
3.) Vom aufgegangenen Teig werden Walnussgroße Stücke abgeschnitten und zu Kugeln gerollt, die auf ein Backblech gesetzt und ein wenig flachgedrückt werden. Die geformten Teigkugeln sollen jetzt nochmals 20 Minuten bei Zimmertemperatur "gehen".
 
4.) Bei Bedarf können die Brötchen jetzt mit Eigelb bestrichen und mit Sesam (oder anderem) bestreut werden.
 
5.) Brötchen bei 190°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang goldbraun backen.
 
Ich war vom Ergebnis absolut begeistert und finde es sehr toll, dass diese Brötchen so vielseitig einsetzbar sind.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag und viel Spaß beim Nachmachen.
 
Hugs and Kisses
Kathi