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Samstag, 10. September 2016

Apfel Streuselkuchen

Ein Herbst ohne Apfelkuchen ist kein richtiger Herbst. Und Streusel machen sowieso immer alles besser, oder?

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Seit Jahren backe ich schon diesen Apfel Streuselkuchen und ich liebe ihn heiß. Der Geschmack erinnert mich an glänzende Herbstmorgen, an denen goldene Sonnenstrahlen die taufeuchten Blätter streicheln und an im Nebel glitzernde Fallobstwiesen.

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Egal ob das Wetter draußen schön oder doch eher bescheiden ist, Apfel Streuselkuchen kann man immer essen. Sogar im Sommer, dann lässt man einfach den Zimt weg, wenn man möchte.

Ich finde es lustig, dass ich eigentlich gar kein so großer Apfel-Fan bin. Als pures Obst esse ich eigentlich nur Pink Lady Äpfel. Im Kuchen mag ich allerdings fast alle Sorten, so lange sie keinen allzu faden Geschmack haben. Also schlussfolgernd könnte man jetzt sogar meinen: Kuchen macht alles besser! Stimmt doch, oder? ;)

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Mit großem Erstaunen musste ich gerade feststellen, dass dieses Rezept das allererste Apfelkuchenrezept auf diesem Blog ist... Schande über mein Haupt. Das soll sich natürlich ändern!

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Aber genug geschwafelt, jetzt gibts noch schnell zwei Fotos und dann endlich das Rezept!

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Rezept Apfel Streuselkuchen

für eine 18cm Springform

für die Streusel:

60g Mehl
1/2 Tl Backpulver
40g Margarine, weich
40g Zucker

für den Kuchen:

90g Margarine
90g Zucker
130g Mehl
1,5 Tl Backpulver
1 Tl Zimt
2 Msp Salz
2 Eier
1,5 El Milch
2 große Äpfel, geschält und in feine Scheiben geschnitten


1.) Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.

2.) Streusel: Mehl und gesiebtes Backpulver mit der Butter kneten, bis Klümpchen entstehen, dann den Zucker unterkneten und beiseite stellen.

3.) Kuchen: Butter und Zucker zu einer homogenen Masse vermixen. Danach die Eier unterrühren. 

4.) Mehl, gesiebtes Backpulver, Zimt und Salz in kleinen Portionen unter den Teig rühren und bei der letzten Portion die Milch hinzufügen.

5.) Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Apfelscheiben gleichmäßig darauf verteilen und die Streusel darüberkrümeln.

6.) Im Backrohr ca. 70 Minuten bei 180°C backen. Stäbchenprobe machen!
Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäuben.


Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende!

Sonntag, 4. September 2016

Chai Birnen Muffins mit Streusel

Ich darf offiziell den Herbst begrüßen und hab für alle, die ab morgen wieder die Schulbank drücken müssen (oder auch die Uni-Bank ;) ) leckere Chai Birnen Muffins mitgebracht!

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In diesem Rezept habe ich meine Lieblingszutaten für frische Herbsttage vereint: wärmenden Chai mit fruchtigen Birnen. Ich mag diese süße Kombination total gerne und bin mir sicher, dass auch euch diese Muffins hervorragend schmecken würden.

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Das allertollste ist ja, dass der Teig total unkompliziert zuzubereiten ist. Man wirft einfach alles in eine Schüssel und mixt wild drauf los - fertig. Naja, vorausgesetzt man lässt die Streusel weg. Diese geben den Muffins noch den tollen Crunch und sind ebenfalls schnell zusammengeknetet. Alles in Allem also total einfach und schnell erledigt.

Kaum zu glauben, dass man mit so wenig Aufwand etwas so Leckeres zaubern kann!

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Also ran an die Mixer - fertig - los! :)

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Rezept Chai Birnen Muffins mit Streuseln

ergibt 12 Muffins

125g Margarine
125g Zucker
100g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2 El Chai-Instantpulver
2 Eier
3 Birnenhälften aus der Dose, abgetropft

für die Streusel:

60g Mehl
1/2 Tl Backpulver
40g weiche Margarine
40g Zucker


1.) Backrohr auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Muffinblech mit Förmchen auslegen oder einfetten.

2.) Streusel vorbereiten: Mehl und Backpulver sieben und vermischen, mit der Butter verkneten, bis grobe Krümel entstehen. Zucker unterkneten und den Streuselteig beiseite stellen.

3.) Für den Muffinteig: Margarine, Zucker, Mehl, Backpulver, Chaipulver und Eier in einer Rührschüssel mixen, bis eine homogene Masse entsteht.

4.) Den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen aufteilen.

5.) Jede Birnenhälfte in 4 Scheiben schneiden und jeweils eine Scheibe auf den Teig legen und leicht andrücken.

6.) Streuselteig gleichmäßig über alle Muffins zerkrümeln. 

7.) Muffins bei 190°C ungefähr 25 Minuten lang backen.


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche :)

Mittwoch, 24. August 2016

Zucchinikuchen

Ich melde mich endlich aus der (ungewollten) Pause zurück und habe - als kleine Entschuldigung an euch - richtiges Seelenfutter im Gepäck. Zucchinikuchen ist etwas, das ich jedes Jahr backe und auch die größten Kritiker davon überzeugt, dass Gemüse gut schmeckt.

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Genau wie die Weingartenpfirsich-Bowle, die meine Oma jedes Jahr in den letzten Augusttagen macht, kündigt auch der Zucchinikuchen auf eine sanfte Art und Weise das Ende des Sommers an.
Der saftige Teig, der mit Walnüssen aus unserem Garten und einem Hauch Zimt und Kakao verfeinert wird, lässt erahnen, dass der Herbst mit großen Schritten naht.

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Glücklicherweise war ich heute, als der Kuchen noch im Backrohr vor sich hinschlummerte, bereits mit der Kamera bewaffnet, denn sonst könnte ich euch jetzt keine Fotos zeigen.
Mein Papa und mein Bruder haben mir den Zucchinikuchen regelrecht aus der Hand gerissen, mein Opa hätte sich sogar fast an einem Stück verbrannt.

Nur ein erschrockenes "Naaaaaaain" meinerseits konnte ihn davon abhalten, mir sogar die Nuss vom Set zu stibitzen. :)

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Rezept Zucchinikuchen


ergibt eine große Auflaufform oder ein Blech

400g Mehl
400g Zucchini, geraspelt
250ml Öl, Raps oder Sonnenblume
200g Staubzucker
4 Eier
100g Walnüsse, gemahlen
1 Pkg. Backpulver
1 El Kakao
1 Tl Zimt

1.) Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen.

2.) Eier und Zucker ca. 5 Minuten schaumig schlagen, das Öl langsam dazurühren und die Zucchini unterheben.

3.) Mehl, Backpulver, Nüsse, Kakao und Zimt vermischen und unter den Teig rühren.

4.) Den Teig in die Form füllen und ca. 30-35 Minuten bei 180°C backen.

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Dieser Kuchen ist supersaftig und schmeckt auch noch am nächsten Tag supergut!

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Samstag, 7. November 2015

Schnelle Zucker-Zimt Kipferl und ein bisschen Inspiration

Stressige Zeiten kennt heutzutage jeder. Wir hetzen von einem Termin zum Nächsten und bekommen doch nicht alles unter, was wir gerne erledigen oder tun würden.

Doch jede hektische Phase hat auch mal ein Ende und man kann wieder so richtig entspannen und Kraft und Inspiration tanken. Das sind die Momente, die die inneren Batterien wieder auffüllen.

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Wenn es in meinem Privatleben oder an der Uni mal wieder besonders stressig ist, leidet auch mein Blog darunter, was mir sehr sehr leid tut. Ich sitze in meiner spärlichen Freizeit aber nicht vollkommen untätig herum, sondern bastle am Layout, eigne mir neue Kenntnisse an und hole mir neue Inspirationen über Pinterest, Magazine wie beispielsweise "Sweet Paul" oder auch über Apps!

In den letzten Tagen habe ich mich eingehend mit der App SIMPLY YUMMY* beschäftigt, die von leckeren Keksen über saftige Kuchen bis hin zu kunstvollen Tartes alles bietet. Selbst wenn man gerade keine Zeit zum Backen hat, laden die tollen Fotos zum stundenlangen Schmachten ein... Hachz...


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SIMPLY YUMMY ist eine liebevoll erstellte Back-Tutorial-App, die mit 50 Rezepten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und 25 Videoclips Backfans begeistern wird.

Mit dieser Application Software holt man sich einen Kochkurs in die eigene Küche. Die praktische Auto-Stop Funktion (Erklärung siehe unten), ein automatischer Zutaten-Rechner und verständliche Erklärungen machen das Backen mittels SIMPLY YUMMY zu einem richtigen Vergnügen - auch wenn man ein noch so blutiger Anfänger ist.

Alle Videos gibt es als Vollversion oder als Schritt für Schritt Anleitung, mittels "Auto-Stop Funktion". Man kann also selbst bestimmen, ob man sich einen Teilschritt noch einmal ansehen möchte, oder bereits zum Nächsten übergehen kann. Das finde ich äußerst praktisch!

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Die SIMPLY YUMMY App hat mich nicht nur mit leckeren Rezepten, sondern vor allem mit ihrer unkomplizierten Bedienbarkeit und den super ästhetischen Fotos überzeugt. Selbst wenn man im Moment nichts backen möchte, ist es ein Genuss, durch die leckeren Bilder zu blättern, sich Inspiration zu holen und einfach ein bisschen zu entspannen.

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Das Programm ist unter DIESEM LINK für iOS und Android downloadbar und völlig gratis - also schnell rüberhüpfen und loslegen!

Und um die Entspannung perfekt zu machen, habe ich noch schnell supereinfache und megaleckere Zucker-Zimt Kipferl gezaubert!

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Rezept Zucker-Zimt Kipferl
 
 
ergibt ca. 19 Kipferl
 
2 Rollen Blätterteig
1 Ei, versprudelt
4 El Kristallzucker
2 Tl Zimt
 
 
1.) Das Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
2.) Den Blätterteig entrollen und den Zucker mit dem Zimt in einer Schüssel vermischen.
 
3.) Die Blätterteige werden pro Teigplatte in ca. 9 Dreiecke geschnitten und mit dem verquirlten Ei bepinselt.
 
4.) Den Zimtzucker gleichmäßig über den Teig verteilen, 1 El der Mischung zurückbehalten.
 
5.) Die Dreiecke werden nun von der breiten Seite zur Spitze hin zu Kipferl aufgerollt und auf das Backblech gesetzt.
 
6.) Die Kipferl mit etwas Ei bepinseln und mit Zimtzucker bestreuen, im Backrohr bei 200°C etwa 25 Minuten backen lassen, bis sie goldbraun sind - Fertig!
 

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Diese Kipferl sind superschnell zubereitet und man braucht nur wenige Zutaten dafür - perfekt, wenn man gerade in Zeitnot ist und dennoch etwas Süßes braucht!
 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
 
Mittwoch, 29. Oktober 2014

Cranberrykuchen mit Zimt und Holunderblütenzuckerguss

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Ich wollte schon seit langem mal etwas mit Cranberries backen. Bisher habe ich die kleinen Früchte immer nur getrocknet gegessen. Schade eigentlich, da die auf deutsch sogenannte "Moosbeere" eine große Menge an Antioxidantien beinhaltet und somit sehr gesund ist. Aber nun genug zum Kapitel "Wie rede ich mir meinen Kuchen schön".
Cranberries, die übrigens mit den Heidelbeeren verwandt sind, aber ihnen im Geschmack kaum bis garnicht ähneln, werden oft zur Zeit um das amerikanische Fest Thangsgiving gegessen. Roh eignen sich die blutroten Früchte jedoch nicht: das hat mir meine Omi bestätigt.
Ich war gerade dabei die Kastenform einzufetten, als ich mich zur Spüle umdrehte und vom sauer-bitteren Geschmack verzogene Gesicht meiner Großmutter überrascht wurde. Aussehen tun sie roh ja supertoll. Sie verleiten durch ihre schöne Farbe zum Kosten - und man wird bitter enttäuscht. Wortwörtlich...

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Aber abschrecken ließ ich mich davon nicht: rein in den Kuchen mit den Moosbeeren und dann ab ins Backrohr. Eine Stunde Backzeit und etwa nochmal so lange dauerte es, bis der Guss zubereitet und die Fotos gemacht waren. Ewig also. Doch es hat sich gelohnt!
Ich schwöre euch: so einen guten Kastenkuchen habe ich noch nie gegessen. Wirklich noch nienieniemals zuvor. Und weil der Kuchen so oberlecker war, muss ich ihn gleich nächste Woche nochmal backen, denn binnen Minuten war er bis auf den letzten Krümel weggeputzt.

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Rezept Cranberrykuchen
 
1 Kastenform ca. 30cm x 12cm
 
300g weiche Butter
180g brauner Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
350g Mehl
1 Pkg Backpulver
2 El Milch
1 Tl Zimt
200g frische Cranberries
+ 2 El Mehl
 
4-5 El Puderzucker
2 El Holunderblütensirup (gekauft oder selbstgemacht)
 
1.) Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Kastenform mit etwas Butter einfetten und anschließend mit Mehl ausstauben.
 
2.) Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz gut vermixen und langsam die Eier unterrühren.
 
3.) Backpulver, Mehl und Zimt sieben und in kleinen Portionen gemeinsam mit der Milch in die Ei-Butter-Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
 
4.) Die gewaschenen und abgetropften Cranberries mit 2 El Mehl vermischen und dann unter den Teig heben, alles in die Kastenform füllen und in den Ofen schieben.
 
5.) Bei 180°C ca. 60 Minuten backen, wobei nach ca. 15 Minuten mit einem Messer der Länge nach die Oberfläche des Teiges eingeschnitten wird.
 
6.) Den Kuchen nach Ablauf der Backzeit (Stäbchenprobe!!) aus dem Ofen nehmen und in der Form noch etwas auskühlen lassen. Dann den Kuchen aus dem Kasten stürzen und ganz auskühlen lassen.
 
7.) Puderzucker mit Holunderblütensirup verrühren und den Kuchen damit beträufeln - Fertig.
 
Tipp: der Kuchen schmeckt am allerbesten, wenn er im Inneren noch lauwarm ist!


Ich wünsche euch eine wundervolle Wochenmitte und viel Spaß beim Nachbacken!

Hugs and Kisses
Kathi