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Montag, 30. März 2015

Osterdinner [Dinner goes vegan]

Wochenlang habe ich mir Gedanken gemacht, überlegt und geplant, was es zum Osterdinner gutes zu Essen geben soll, wie die Tischdeko aussehen würde und wie der Tag verlaufen sollte. Viele Ideen habe ich mir notiert und fast genau so viele auch wieder verworfen. Immerhin ist für mich das Thema "Vegan" immer noch eine kleine Herausforderung!
Selten habe ich so lange herumüberlegt, ohne spontan einfach aus dem Bauch heraus zu entscheiden, wie ich es sonst oft und gerne tue.

Der Grund dafür?
Gründe habe ich gleich drei: Conny, Verena und Yvonne, die mir bei ihren jeweiligen Dinners schon so viel vorgelegt haben, dass ich ihnen mindestens genau so viel Liebe zurückgeben möchte. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen ;)


(c) Mrs.Wundersüß

Leider konnte Conny in dieser Runde nicht dabei sein, aber auch zu Dritt hatten wir eine superschöne Zeit und die Möglichkeit, an weiteren gemeinsamen Projekten zu feilen!

Ich hoffe sehr, dass es Yvi und Verena geschmeckt hat! Aber was sie selbst über den Nachmittag zu sagen haben, lest ihr am besten auf ihren tollen Blogs nach!

Ein riesengroßes Dankeschön muss ich meiner Mama aussprechen. Ihr Talent für das dekorieren von wunderschönen Tafeln hat sie mir zwar nicht vererbt, aber sie hat mir für mein Dinner viel Arbeit abgenommen und mir den Tisch eingedeckt. Er war einfach perfekt! Alleine hätte ich das niemals hinbekommen :-)

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Besonders gefreut habe ich mich über die Gastgeschenke - von Verena gab's selbstgemachten Himbeerlikör (ich liiiiebe Himbeerlikör) und eine Flasche Wein und Yvi hat mir süße Häschen-Topper in meinen Blogfarben gemacht! Ich bin total verzückt :-)

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Von mir gab es für jeden eine Hyazinthe in der Dose, die nur darauf wartet aufzublühen! Das Recycling-DIY werde ich in den nächsten Tagen auch hier verlinken!

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Den netten Nachmittag starteten wir mit einem fruchtigen Aperitif!

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Rezept Mango-Zitronengras Sekt
 
 
300ml Mangosaft
2 Stangen Zitronengras
1 Flasche Sekt
Minzeblätter
 
 
1.) Mangosaft in einen Topf geben.
 
2.) Zitronengras längs einschneiden, dass eine größere Oberfläche entsteht und mit dem Mangosaft einmal kurz aufkochen lassen.
 
3.) Saft auskühlen und einige Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen. Dann in den Kühlschrank stellen.
 
4.) Zum Servieren ein Sektglas ungefähr zur Hälfte mit dem Saft befüllen und mit kaltem Sekt aufgießen. Mit einem Minzeblatt dekorieren und servieren.

Wichtig: sowohl beim Aufkochen, als auch bei der Lagerung des Saftes sollte immer ein Deckel auf dem Topf sein. Die ätherischen Öle steigen nämlich mit dem Wasserdampf auf und befinden sich dann in den Wassertröpfchen am Deckel. Diese sollte man also nicht verwerfen, sondern in den Mangosaft zurückleeren ;)
 
 



Da der Hunger aber langsam wuchs, gingen wir schnell zur frühlingshaften Vorspeise über.

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Rezept Polentataler mit Frühlingslocken


für 4 Personen


250g Polenta
1l Wasser
1 El Olivenöl
2 Tl Salz
3 El frische Kräuter, gehackt
+ etwas Olivenöl

1 Zucchini
etwas Öl
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

1.) Polentataler vorbereiten: 1l Wasser zum kochen Bringen. 1 El Olivenöl und 2 Tl Salz dazugeben.
Polenta unter Rühren einrieseln lassen und gut verrühren, dass nichts verklumpt. Auf geringer Hitze weiterköcheln, bis eine dickbreiige Masse entsteht.
Kräuter hinzufügen und gut durchmischen.
Deckel drauf geben, vom Herd nehmen und noch ca. 15 Minuten "ausquellen" lassen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses mit etwas Olivenöl bestreichen.
Die Polentamasse ca. 2-3 cm dick aufstreichen. Das geht am besten mit einem Löffel, den man immer wieder anfeuchtet.
Auskühlen lassen.

2.) Wenn die Polenta kalt ist, mit einem Ausstecher Kreise mit einem Durchmesser von ca. 5-6cm ausstechen und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

3.) Eine Zucchini mit dem Spiralschneider in Locken schneiden. Wenn man keinen Spiralschneider hat, kann man sie auch mit einem Sparschäler in Streifen schneiden.
Knoblauchzehe pressen, und Zucchini damit bestreichen, Salzen und eventuell Pfeffern und kurz anbraten.

4.) Polentataler und Zucchinilocken auf einem Teller anrichten und servieren.
 



Als Suppe wollte ich eine cremige Gemüsesuppe mit dem extra Kick zubereiten. Deswegen hat auch die Limette Platz im leckeren Kokos-Karottensüppchen gefunden.

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Rezept Kokos-Karottensuppe mit Limette

ergibt ca. 2 Liter

1 rote Zwiebel
2 El Olivenöl
1 Bund Suppengrün
2 El Suppenwürze
1 kg Karotten
200 ml Kokosmilch
1 Limette, unbehandelt


1.) 1,2 Liter Wasser in einem Topf zum kochen bringen, ein Bund Suppengrün putzen und ins heiße Wasser geben, anschließend die Suppenwürze hinzufügen (ich habe hier Hildegard von Bingen-Suppenwürze genommen, aber jeder andere vegane Suppenwürfel tut's auch!).

2.) In einem großen Topf 2 El Olivenöl erhitzen, die Zwiebel schälen und schneiden und im Öl glasig andünsten.
Zwiebel mit der Suppe (inklusive Gemüse) ablöschen und köcheln lassen.

3.) Inzwischen werden die Karotten geputzt, geschält und anschließend halbiert.

4.) Karotten in die Suppe geben und alles kochen, bis das Gemüse weich ist! Das kann ein bisschen dauern...

5.) Wenn das Gemüse weich genug ist, wird die Suppe fein püriert. Anschließend die Limettenschale abreiben und 1/2 Limette auspressen. Beides wird in die Karottensuppe gegeben.

6.) 200 ml Kokosmilch hinzufügen und alles gut verrühren. Mit Salz abschmecken - Fertig!
 
 
Zwischen Suppe und Hauptspeise hatten meine beiden Gäste ein wenig mehr Zeit um zu plaudern, denn ein Risotto schüttelt sich nicht so schnell aus dem Ärmel. Ich denke allerdings, dass es genug Gesprächsthemen gab, sodass es keinem langweilig wurde!
 
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Rezept Frühlingsrisotto mit Salat
 
für 4 Personen
 
1 Zwiebel
3 El Olivenöl
450g Risottoreis
150ml Weißwein
900ml Gemüsebrühe
zwei Hand voll TK-Erbsen
zwei Hand voll TK-Brokkoli, aufgetaut
1 Bund grüner Spargel
ca. 100g frische Erbsenschoten*
einige Zweige Petersilie
3 El Pinienkerne
Salz
Pfeffer
 
Pflücksalat
einige Gänseblümchen-Köpfchen
etwas Himbeeressig
etwas Olivenöl
Salz
 
 
*Erbsen sind botanisch gesehen eigentlich ja gar keine Schoten (just for Info ;) )
 
 
1.) Zwiebel schälen, hacken und in einem großen Topf im heißen Olivenöl andünsten. Reis zugeben und ebenfalls andünsten, bis er glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen.
 
2.) Temperatur etwas reduzieren und Wein unter ständigem Rühren einkochen lassen.
 
3.) Gemüsebrühe in kleinen Portionen zufügen und ebenfalls einkochen lassen.
 
4.) Brokkoli in kleine Röschen teilen, Spargel waschen und in ca. 2cm große Stücke schneiden, Erbsenschoten ebenfalls in Stückchen schneiden. Alles gemeinsam mit den TK-Erbsen zum Reis geben und gut umrühren, so lange "kochen" lassen, bis der Brokkoli und der Reis bissfest ist.
 
5.) Pinienkerne und gehackte Petersilie unterheben. Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen und sofort servieren.
 
Salat: Salat waschen und in Schüsselchen geben, mit wenig Salz bestreuen und mit Öl und Essig beträufeln.
Gänseblümchen auflegen.



Seit diesem (leider nicht veganen, aber dafür sterbensguten) Eisrezept liebe ich die Kombination aus Rhabarber und Erdbeeren abgöttisch. Müsste man den Frühling als Geschmack ausdrücken, wäre dies meine Wahl. Also musste ich diese beiden Zutaten in mein Osterdinner einbauen.

Nach dem ersten Versuch war ich absolut begeistert, wie lecker vegane Panna Cotta schmeckt!

 
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Rezept Kokos Panna Cotta auf Rhabarber-Erdbeer Spiegel

ergibt ca. 5 Portionen

600ml Kokosmilch
200ml Mandel-, Reis- oder Sojamilch
40g Stärke
1/2 Tl Agar Agar
1 Pkg Vanillezucker
2 El Kristallzucker
1 Vanilleschote

250g Rhabarber
250g Erdbeeren
 50g Kristallzucker
Saft von 1/2 Zitrone
ev. 1 El Stärke
 
 
1.) Gläser mit ca. 150ml Füllinhalt kalt ausspülen. Diese Gläser müssen einen weiteren Hals als Boden haben, damit man die Panna Cotta zum Schluss problemlos hinausstürzen kann.
 
2.) Kokosmilch, Reismilch (oder ähnliches) gemeinsam mit der Stärke, dem Agar Agar und dem Zucker in einen Topf geben.
 
3.) Vanilleschote aufschneiden, aufkratzen und sowohl den Inhalt, als auch die Schote selbst zur Milch geben.
 
4.) Unter ständigem rühren aufkochen lassen. Weiterköcheln, bis die Masse eindickt und eine puddingartige Konsistenz bekommt.
Masse in Gläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
 
5.) Rhabarber und Erdbeeren putzen und schneiden und in einen Topf geben. 50g Zucker drüberstreuen und ca. 30 Minuten "ziehen" lassen.
 
6.) Masse erhitzen und ein Kompott kochen. Zitronensaft hinzufügen und fein pürieren. Wird das Mus zu flüssig, kann noch 1 El Stärke hinzugefügt werden. Die Masse dann noch einmal aufkochen lassen.
 
7.) Panna Cotta vorsichtig aus der Form stürzen, mit Rhabarber-Erdbeer Sauce anrichten und servieren.
 
 
Der Kreis hat sich nun geschlossen, da jede von uns vier Mädels ihr veganes Dinner für die anderen gekocht hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun "fertig" sind, denn wir stehen bereits mit vielen neuen Ideen in den Startlöchern! Ihr werdet also weiterhin regelmäßig von unserem Vierergespann hören und dürft also sehr gespannt sein. Das ganze nennt sich Blog-Quadrat. Yvonne hat dazu einen tollen Artikel geschrieben!

 
Um es euch leichter zu machen die veganen Rezepte auf meinem Blog zu finden, habe ich für diese in der Rezeptübersicht einen eigenen Unterpunkt erstellt.
 
Ich wünsche euch eine sonnige Osterwoche!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Sonntag, 8. März 2015

Tomaten-Mozzarella Kipferl mit Basilikum [Kipferl]

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Der Name dieses Blogs lautet, ihr habt es sicher schon erraten, "Kipferl & Krapferl". Seit ich diese Seite aktiv betreibe, geht mir ein immer wiederkehrender Gedanke im Kopf herum.
Ich habe schon seit langem den Plan, euch mit Rezepten für Kipferl und Krapferl zu überhäufen. Immerhin gibt es schier unendlich viele Möglichkeiten für beides.

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Darum starte ich mit dem heutigen Tag die Kipferl-Serie. In regelmäßigen Abständen stelle ich euch hier meine liebsten Kipferl vor. Süß, salzig, einfach, aufwändig, klein oder groß, es wird alles hier vertreten sein und ich hoffe ihr habt viel Spaß am ausprobieren der Rezepte!

Den Start machen meine heißgeliebten Tomaten-Mozarella Kipferl mit Basilikum.

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Rezept Tomaten-Mozarella Kipferl
 
ergibt 16 Kipferl
 
500g Mehl
1 Pkg Backpulver
1 Tl Salz
250g Sauerrahm
100ml Speiseöl
100ml Milch
1 Ei
 
1 Tube Tomatenmark
1 Kugel Mozzarella, gerieben
einige Blätter Basilikum
 
1 Dotter
1 El Milch
etwas Sesam zum Bestreuen
 
1.) Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
2.) Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
 
3.) Sauerrahm, Speiseöl, Milch und das Ei zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken vermischen, bis sich die Masse zu einem Teig verbunden hat. Nicht länger rühren, sonst wird's zu klebrig!
 
4.) Den Teig in zwei Hälften teilen und eine davon inzwischen im Kühlschrank lagern.
 
5.) Auf einer bemehlten Fläche wird eine Teighälfte zu einem Kreis ausgerollt und dieser in acht Teile geschnitten. Jedes dieser (fast-)Dreiecke wird jetzt mit einem Esslöffel voll Tomatenmark bestrichen. Darauf streut man ungefähr einen Esslöffel voll Mozzarella. Anschließend wird noch etwas Basilikum zerzupft und drübergestreut.
 
6.) Jetzt werden die Kipferl von der Breitseite (Basis des Dreiecks) her aufgerollt und die Enden ein wenig zurechtgebogen.
 
7.) Dotter mit Milch versprudeln. Die Kipferl werden jetzt aufs Backblech gelegt, mit der Ei-Milch-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut.
 
8.) Kipferl im Backrohr bei 180°C 25 Minuten lang backen. Wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig.


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Diese Kipferl eignen sich hervorragend fürs Frühstück, als Snack oder als Fingerfood. Man kann sie auch einfrieren und fürs Auftauen ein paar Minuten ins Backrohr legen - dann schmecken sie wie frisch gebacken.

Mögt ihr lieber herzhafte oder süße Kipferl?
 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Dienstag, 30. Dezember 2014

Glücksschweinchen für Silvester

Jedes Jahr zu Silvester werden Unmengen an Geld für Glücksbringer ausgegeben. Das hat einfach schon Tradition. Die Preise für die kleinen Kunststoff- und Glasfigürchen steigen aber bereits ins Unermessliche. Ganz zu schweigen von einem winzigen Topf Klee. Für Studenten ist so etwas Luxuriöses mittlerweile unerschwinglich geworden.

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Und was macht man mit den Glücksbringern vom Vorjahr? Sammelt man sie alle, ohne sie jemals wieder eines Blickes zu würdigen? Oder wirft man sie einfach weg?
Ich muss gestehen, ich traue mich nicht, Glücksbringer zu entsorgen. Mag sein, dass ich da ein bisschen abergläubisch bin, aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei, einen Talisman in den Müll zu kippen.
Ja, ich hab mir da eine eigene "Methode" angeeignet. Ich verliere sie einfach. Nicht mit Absicht, aber sie werden jährlich weniger.

 
Dieses Jahr habe ich mir aber was besonderes ausgedacht. Ich wollte nicht wieder einfach nur etwas kaufen, sondern den sorgfältig Ausgewählten (wenigen) Personen etwas Selbstgemachtes schenken. Vor einigen Wochen bin ich bei Pinterest über dieses Foto hier gestolpert und wusste sofort, dass ich diese Schweinchen mit meinem Mini-Burger Buns-Rezept perfekt hinbekommen würde.

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Die Schweine-Brötchen sind wirklich supereinfach herzustellen, man sollte aber schnell und sauber arbeiten.
 
Tja... ich spreche aus Erfahrung, denn von meinen 15 Buns hatten dann 6 entweder nur mehr ein Ohr oder eben gar keines mehr. Die Nasen blieben aber alle dran. Michael Jackson lässt grüßen :).

Außerdem waren die Ferkel ein super Mitbringsel zu unserem veganen Silvesterdinner. Den Post hierzu werde ich morgen online stellen!


Rezept Glücksschweinchen
ergibt ca. 15 Buns
 
 
Rezept: *Klick*
+ einige Leinsamen-Körner
 

 
1.) Teig nach oben verlinkter Anleitung erstellen und ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
2.) Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
3.) Aus dem Teig ein ca. mandarinengroße Bällchen formen, eine kleine Kugel in die Mitte dieses Bällchens setzen und zwei Dreiecke als Ohren befestigen.
 
4.) Mit einem Stäbchen oder einem Zahnstocher 2 Nasenlöcher und 2 Augen in den Teig stechen. In die Löcher für die Augen kann man jetzt noch jeweils ein Leinsamen-Korn setzen.
 
5.) Brötchen ohne nochmaligem gehen lassen im Ofen 20 Minuten backen.
 
 
Diese Brötchen machen etwas mühe, sind aber eigentlich recht schnell zubereitet. Ihr habt also noch Zeit, sie für den Silvesterabend zu machen!
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen!
 
Hugs and Kisses
Kathi
Mittwoch, 29. Januar 2014

Pommes Frites, homemade!

 
Habt ihr schon mal selbstgemachte Pommes Frites gekostet? Wenn nicht, dann solltet ihr das schleunigst mal nachholen, denn der Aufwand lohnt sich wirklich!

 

Der Vorteil am Selbermachen ist ja für gewöhnlich, dass man für sich selbst und seine Lieben nur die besten Zutaten verwendet. Man kann sich sicher sein, dass das Endprodukt wirklich aus Erdäpfeln entstanden ist und nicht zuvor zu Püree verarbeitet wurde um dann in Form frittiert zu werden.

 
Natürlich kann man die Pommes dann auch noch mit Gewürzen bestreuen, die man persönlich sehr gerne mag. Da ich scharfes Essen liebe, habe ich sie einfach in Salz und scharfem Paprikapulver gewälzt. Auch Pfeffer und andere Würzmischungen sind natürlich möglich! Wie wärs denn mal mit Curry-Pommes? Die Ideenvielfalt ist auch hier wieder grenzenlos.

Am liebsten esse ich Pommes Frites mit Ketchup. Und auch hier mag ich am liebsten selbstgemachtes Ketchup. Das Rezept dafür bekommt ihr in den nächsten Tagen ;)


 
Rezept Pommes Frites
 
für ca. 2 Personen
 
3 mittelgroße Kartoffeln
kaltes Wasser
Öl
Salz
Paprikapulver, scharf
 
1.) Die Kartoffeln werden geschält und in 1cm dicke Stifte geschnitten. Diese legt man jetzt in eine Schüssel mit kaltem Wasser und lässt sie ca. 10 Minuten ziehen.
 
2.) In einem hohen Topf genügend Öl erhitzen (ca. 1,5 Liter), bis ein ins heiße Fett gehaltener Kochlöffelstiel Blasen bildet. Den Ofen dabei aber noch nicht auf die höchste Stufe stellen, das Öl sollte "nur" ca. 140°C haben.
 
3.) Nach 10 Minuten nimmt man die Kartoffelstreifen aus dem Wasser und tupft sie mit Küchenpapier trocken und ungefähr 7 Minuten im heißen Fett durchfrittieren.
 
4.) Die Pommes Frites aus dem Topf nehmen und einige Minuten auskühlen lassen. Inzwischen das Öl auf der höchsten Stufe erhitzen, bis es richtig heiß ist.
 
5.) Die Kartoffeln werden jetzt in das heiße Öl gegeben und golden frittiert. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
 
6.) Pommes Frites in Salz und Paprikapulver wälzen und servieren. 
 
 
Ich wünsche euch einen ruhigen Abend und viel Spaß beim Ausprobieren!
 
Hugs and Kisses
Kathi

Dienstag, 1. Oktober 2013

Mini-Breakfast Burger


Nach so vielen vor Zucker nur so strotzenden Rezepten wollte ich euch endlich mal wieder etwas Herzhaftes zeigen.
Vor einigen Wochen habe ich euch von superleckeren Burger-Brötchen erzählt. Jetzt sollte ich endlich auch mal zeigen, was ich damit so gemacht habe.

Herr Kipferl ist ja im Moment mit seinem Auslands-Praktikum in Ungarn sehr beschäftigt. Wie ich euch schon erzählt habe, möchte ich dem braven Frühaufsteher zumindest ab und an mit einem guten Frühstück ein wenig verwöhnen, bevor er sich mittags in der Werksküche stärken muss..

Ein richtiges Frühstück für echte Männer inkludiert ein auf den Punkt gebratenes Spiegelei und knusprigen Speck, gepaart mit einer milden Chilisauce und einer gesunden Tomatenscheibe. Letzteres zumindest alibihalber.


Ich gebe es zu: dieses Frühstück ist nicht für den on-the-go-Verzehr geeignet, da das Spiegelei doch ein wenig Aufmerksamkeit beim Essen beansprucht, wenn man keine (weniger) lustigen orange-gelben Flecken am Hemd haben möchte.

Zubereitet ist dieser Snack aber richtig schnell: die Burgerbrötchen kann man ja auf Vorrat machen und einfrieren. Am Vorabend werden sie dann einfach aus der Tiefkühltruhe geholt und auf einem Teller über Nacht aufgetaut. Der Speck und das Spiegelei sind binnen Minuten gebraten und auch das Anrichten benötigt nur ein paar - mit viel Liebe ausgeführte - Handgriffe. Perfekt!

Natürlich kann dieses Rezept wieder nach Belieben abgewandelt und variiert werden: Wenn man keinen Speck mag, wird dieser beispielsweise einfach durch ein Blatt Schinken ausgetauscht. Ist Chili zu scharf? Dann nimmt man einfach einen Klecks Ketchup oder Mayonnaise, et cetera.
Oder probiert einfach mal einen süßen Breakfast-Burger aus: mit Bananenscheiben und Erdbeeren!
Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, und das ist es, was ich am kochen und backen so liebe. Es wird nie langweilig.

 
 
 
Rezept Mini-Breakfast Burger
ergibt 5 Stück
 
5 Mini Burger-Brötchen (Rezept Hier)
2 Tomaten
10 Scheiben Speck
5 Eier
5 El Chili-Sauce
ein wenig Schnittlauch
eine Prise Salz
 
1.) Speck in einer heißen Pfanne knusprig braten. Währenddessen die Burger-Brötchen aufschneiden.
 
2.) Den fertigen Speck aus der Pfanne nehmen und das verbleibende Fett gleich für die Eier benutzen. Eier hineinschlagen und Spiegeleier braten, ein wenig Salzen. Aufpassen, dass die Eier nicht zu sehr auseinanderrinnen.
 
4.) Tomaten in Scheiben und Schnittlauch in Röllchen schneiden.
 
5.) Burger belegen: zuerst eine Tomatenscheibe auf den Brötchen-Boden legen. Darauf werden jeweils 2 Scheiben Speck platziert und das Spiegelei daraufgelegt. Schnittlauch drüberstreuen, je einen Esslöffel Chili-Sauce daraufträufeln und den Deckel "aufsetzen" - Fertig :)

Ich wünsche euch einen wundervollen und entspannten Start in den goldenen Oktober :)

Hugs and Kisses
Kathi

Donnerstag, 12. September 2013

Rezept-Quickie: I´m in love with Quesadillas


Das Wort "Quesadilla" ist eine Zusammensetzung aus den beiden Begriffen "Tortilla" und dem spanischen "Queso", welches auf deutsch "Käse" bedeutet.
Demnach sind Quesadillas lediglich mit Käse gefüllte Tortilla-Fladen aus Weizen- oder Maismehl.

Dieses aus Mexiko stammende Gericht wird aber nicht nur mit Käse, sondern auch noch mit vielen anderen Zutaten gefüllt, sodass es Milliarden von Kombinationen gibt.
Und genau das ist es, was ich an solchen Speisen besonders liebe: die Variabilität.

Habe ich Lust auf Fleisch, dann bereite ich sie mit Huhn und Tomaten zu, oder entscheide mich für die mexikanische Variante: Rindsfaschiertes mit Bohnen und Mais.

Wenn mir mehr nach einer frischeren und gesünderen Alternative ist, fülle ich die Tortillas mit frischem Gemüse und einer guten Guacamole. Wichtig ist natürlich in allen Fällen immer: viel guter und qualitativ hochwertiger Queso ;)


Der kleine feine Unterschied zu Tacos oder Wraps besteht darin, dass Quesadillas nicht eingerollt, sondern zusammengeklappt werden.

Mexikanische Variante: Nur !eine! Tortilla wird in der Mitte mit den Zutaten belegt und einmal in der Hälfte zusammengefaltet. Nach dem Braten wird sie in drei Dreiecke geschnitten.


US-Amerikanische Variante: Eine Tortilla wird mit den Zutaten belegt und mit einer zweiten Tortilla abgedeckt. Nach dem Braten wird sie geviertelt, sodass vier Dreiecke entstehen.


Der Ideenvielfalt bei der Zubereitung von Quesadillas sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist erlaubt, solange es schmeckt.
Natürlich kann man Quesadillas auch in süßer Variante genießen. Dafür verwendet man einfach Frischkäse, beliebige Früchte, Schokolade und vieles mehr.


Dieses Quickrezept ist mittlerweile eines meiner Liebsten: Das Gericht ist nicht nur schnell zubereitet, sondern auch total unaufwändig. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich großen Hunger habe und dann im absoluten Starving-Notfall bemerke, dass ich irgendeine Zutat nicht Zuhause habe, die ich aber dringend brauche.
Alles was man für Quesadillas benötigt, hat man normalerweise sowieso im Kühlschrank. Die Fladen selbst halten verpackt fast ewig und sie sind so vielseitig, dass man sie immer auf Vorrat haben kann.


Rezept Quesadilla à la Kathi
eine Quesadilla (US-Amerikanischer Art)
 
2 Tortilla-Fladen
1 Jungzwiebel
2 Cocktailtomaten
1 handvoll Käse nach Wahl, gerieben
3 Scheiben Speck
1 El Chili-Sauce
1 El Öl für die Pfanne
1/2 Becher Sauerrahm
Kräuter nach Wahl
 
1.) Tortilla-Fladen auf einen großen Teller legen.
 
2.) Zuerst eine halbe Hand voll Käse aufstreuen. Nicht bis ganz an den Rand, sonst läuft er beim Schmelzen aus!
Tomaten achteln und auf dem Käse verteilen.
 
3.) Jungzwiebel in Ringe schneiden und ebenfalls auf die Tortilla-Scheibe legen. Drei Scheiben Speck gleichmäßig darauf verteilen und den restlichen Käse drüberstreuen. Die Chilisauße darüberträufeln und den zweiten Tortilla-Fladen passend darauflegen und leicht andrücken.
 
4.) 1 El Öl in eine flache Pfanne geben und ein wenig erhitzen. Die Tortilla bei mittlerer bis großer Hitze anbraten. Wenn der Käse beginnt zu schmelzen, kann der Fladen gewendet werden und wird von der anderen Seite gebräunt.
 
5.) Nach Geschmack kann man jetzt noch frische gehackte Kräuter in ca. 1/2 Becher Sauerrahm rühren und als Dip reichen.
 
 
 
Am besten sind die Quesadillas natürlich warm und knusprig, direkt aus der Pfanne!
 
Ich wünsche euch einen schönen Tag und viel Spaß beim Nachmachen!
 
Hugs and Kisses
Kathi

Donnerstag, 29. August 2013

Ich bau´ mir einen Burger: Mini Burger-Buns


Jedes Jahr wechseln sich Mode- und Dekotrends ab und immer ist gerade etwas neues "IN". Auch im Lebensmittel-Bereich zeichnen sich hin und wieder diverse Trends ab, von denen man oft mitgerissen wird. Ob man will, oder nicht.

Chai-Tees, allen voran Chai-Latte Getränke, sind momentan der absolute Renner. Dieser Trend ist mir besonders deutlich aufgefallen, da ich schon ewig eine Chai-Latte-Süchtige bin und bisher in normalen Supermärkten nie fündig wurde. Letzte Woche habe ich in ziemlich jedem Geschäft, das Lebensmittel verkauft, Chai-Teebeutel, Chai-Latte-Instantpulver und sogar Porridge mit Chai-Geschmack gefunden. Crazy World...

Aber was momentan wirklich absolut und wortwörtlich in aller Munde ist, sind BURGER!
Aufgrund meiner Lese-Leidenschaft (und der Liebe zu Koch- beziehungsweise Backbüchern) halte ich mich relativ oft in Büchergeschäften auf - wo sich momentan die Burger-Bücher nur so tummeln.


Da ich sowieso eine Obsession für amerikanisches Essen hege, und die Junk-Food-Metropole gerne mal besuchen würde, sich dies aber in nächster Zeit wahrscheinlich leider nicht ergeben wird, habe ich mir gedacht, ich springe auf den Zug auf und hole mir Amerika-Feeling ins Haus.
Natürlich will ich euch daran teilhaben lassen und starte hiermit mein Blog-Thema namens:

"Ich bau´ mir einen Burger"

Darum starten wir heute gleich mit der essentiellsten Zutat eines fantastischen Burgers, nämlich dem Brötchen, auch "Burger-Bun" genannt.


Ein gutes Brötchen nach meinen Ansprüchen sollte weich, aber nicht letschert sein. "Letschert" ist der österreichische Ausdruck für labberig, kraftlos ;)
Weiters finde ich ein knuspriges Weckerl irgendwie befremdlich, obwohl ich schon des Öfteren knusprige Burger serviert bekam...
Außerdem finde ich es toll, wenn Buns nicht nur als Kohlenhydrat-Medium und Verpackung verwendet werden, sondern auch selbst einen guten Geschmack aufweisen und als extrem wichtige Komponente eines leckeren Gerichts angesehen werden.

Ich habe ein Rezept für Mini Burger-Brötchen, das alle von mir gestellten Ansprüche perfekt erfüllt. Die Buns sind golden-braun, schmecken köstlich, sind weich ohne die tolle Textur zu verlieren und haben dennoch eine minimale Kruste, die einfach himmlisch aussieht (und auch schmeckt!).
Das beste: sobald die Brötchen ausgekühlt sind, kann man sie problemlos einfrieren und somit jederzeit welche auf Vorrat haben.



Rezept Mini Burger-Buns
aus "Mini-Burger" von Thomas Feller
für ca. 20 Stück
 
20g frische Hefe
200ml lauwarme Milch
50ml lauwarmes Wasser
25g Kristallzucker
500g Mehl
1 Ei
50g Butter
1 Tl Salz
 
1.) Der Vorteig wird angesetzt: in einer großen Schüssel die zerbröckelte Hefe mit der lauwarmen Milch, dem lauwarmen Wasser und dem Zucker verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten beiseite stellen.
 
2.) Das Mehl zur Hefemischung geben und mit der Küchenmaschine rühren, bis alles gut vermengt ist. Ei, Butter und Salz zugeben und so lange kneten, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt, oder sich von der Schüsselwand löst. Unter einem feuchten Geschirrtuch bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
3.) Vom aufgegangenen Teig werden Walnussgroße Stücke abgeschnitten und zu Kugeln gerollt, die auf ein Backblech gesetzt und ein wenig flachgedrückt werden. Die geformten Teigkugeln sollen jetzt nochmals 20 Minuten bei Zimmertemperatur "gehen".
 
4.) Bei Bedarf können die Brötchen jetzt mit Eigelb bestrichen und mit Sesam (oder anderem) bestreut werden.
 
5.) Brötchen bei 190°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang goldbraun backen.
 
Ich war vom Ergebnis absolut begeistert und finde es sehr toll, dass diese Brötchen so vielseitig einsetzbar sind.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag und viel Spaß beim Nachmachen.
 
Hugs and Kisses
Kathi

Freitag, 23. August 2013

Überraschungspäckchen vom Grill

 
Der Sommer liegt in seinen letzten Zügen und startet ein finales aufbegehren, um dennoch wie jedes Jahr sein Zepter an den goldenen Herbst abzugeben.
 
Momentan ist es uns zumindest tageweise noch vergönnt, die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und farbenfrohe Erinnerungen in unseren Köpfen zu speichern, die uns die kalte Jahreszeit überdauern lassen.
 
Ein letztes Mal draußen baden, ein letztes Mal barfuß laufen und ein letztes Mal grillen.
Nein, halt! Stop!
Ein letztes Mal grillen? Das gibt's bei uns nicht. Herr Kipferl ist der Mann von Holzkohle höchstpersönlich (die HP-Sauce fließt mittlerweile schon fast in seinen Adern) und kann den Gedanken nicht ertragen, mehrere Monate nicht am heißen Rost stehen zu können.
Er würde sogar bei Minustemperaturen Fleisch marinieren, Salat schnipseln und Folienkartoffeln wickeln.
 
Alles schön und gut, ich werde ja gerne bekocht (oder in diesem Fall "begrillt") aber täglich Fleisch zu essen entspricht nicht unbedingt meinen Vorstellungen von gesunder und abwechslungsreicher Ernährung.
 
Um mich bei Laune zu halten, hat sich Herr K. daher was ganz besonderes ausgedacht und mich beim letzten Grillabend mit einem heißen und mit äußerst leckerem Inhalt gefüllten Alufolien-Packerl überrascht und mir so wieder mehr Freude am Grillen bereitet.
 
Das Beste an diesem Gericht ist, dass es ganz unabhängig von der Grillsaison zubereitet werden kann. Im Winter bereitet man einfach alles wie im Rezept beschrieben vor, und schiebt das Päckchen ins Backrohr!
 
Und bevor alle Fleischtiger jetzt einem Aufschrei nahe sind: durch die Alufolie kann man die Form und somit auch die Größe der Verpackung sehr gut anpassen, sodass noch viiiiel Platz für Fleisch und andere Köstlichkeiten am Grillrost übrig bleibt.
 
 
 
Rezept Feta-Gemüse Päckchen
 
reicht für ca. 2 Portionen (als Beilage)
 
1 Päckchen Feta
2 Tomaten
1-2 Paprika, gelb oder rot
4 Stängel Thymian
2 Tl Grillgewürz nach Wahl
etwas Pfeffer
Alufolie
 
1.) Tomaten und Paprika waschen und würfeln, Feta abtropfen lassen und ebenfalls in Würfel schneiden.
 
2.) Gemüse und Feta in eine Schüssel geben, Gewürze und Pfeffer untermischen.
 
3.) 2 Quadrate Alufolie zu 2 Säckchen formen und die Zutaten hineinfüllen. In jedes Päckchen werden noch zwei Stängel Thymian gegeben und die Öffnung wird verschlossen, indem man die enden einfach zuwickelt.
 
4.) Wenn man die Feta-Packerl am Grill machen möchte, legt man sie in die direkte Hitze und nimmt sie nach 10 Minuten wieder herunter.
 
Will man dieses Gericht im Backofen zubereitet, sollte dieser auf 200°C Umluft vorgeheizt. Die Päckchen auf mittlerer Schiene 10-15 Minuten garen lassen.
 
 ACHTUNG!! Die Päckchen selbst sind natürlich sehr heiß, aber das heimtückische ist der Damp, der sich im Inneren der Alufolie sammelt. Also wirklich ganz vorsichtig öffnen!!
 
 
Auch wenn die Grillsaison heuer schon fast vorbei ist, hoffe ich, dass ihr dieses absolut köstliche Rezept vielleicht doch noch nachmachen könnt!
Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende.
 
Hugs and Kisses
Kathi

Mittwoch, 12. Juni 2013

Homemade Jalapeno Poppers


Ich bin ja ein großer Fan der mexikanischen Küche. In unserer idyllischen kleinen 1000-Einwohner-Ortschaft gab es bis vor einigen Jahren ein Tex-Mex-Lokal namens Hazienda. Dieses war zentraler Treffpunkt der Dorfjugend, es wurde getrunken, gegessen, gefeiert und gewuzzelt (also Tischfußball gespielt). Leider wollte der ehemalige Besitzer dieses Lokal nicht mehr führen und die Neuübernahme war auch nicht von herausragendem Erfolg gekrönt.
 
Da es in unserer unmittelbaren Umgebung somit leider keinen Mexikaner mehr gibt, musste ich mir die traditionelle Küche selbst ins Haus holen.
 
Nach längerem suchen habe ich dann endlich frische Jalapeno-Schoten im Supermarkt gefunden, und meinen Plänen stand nichts mehr im Wege.
Jalapeno Poppers sind nämlich schnell und einfach zubereitet. Aber Vorsicht: Wenn ihr scharfes Essen nicht so gerne habt, solltet ihr von diesen Chilis lieber die Finger lassen ;)
 
 

 
 
Rezept Jalapeno Poppers
 
für ca 2 Personen
 
10 Jalapeno-Schoten
250g Frischkäse
250ml Milch
1 Ei
eine Hand voll Mehl
eine Hand voll Semmelbrösel
Speiseöl zum Frittieren
 
 
1.) Jalapeno-Schoten vorbereiten: Stiel abschneiden und entkernen (dazu habe ich einen Längsschnitt gemacht, so kommt man besser ins Innere).
 
2.) Bei Bedarf die Schoten für ein paar Stunden in Milch einlegen, dadurch verlieren sie etwas ihre Schärfe. Vorsicht: die Milch sollte man nur dann trinken, wenn man wirklich sehr schärfetolerant ist!
 
3.) Die Jalapenos werden jetzt mit dem Frischkäse gefüllt. Wenn man gerne möchte, kann man jetzt auch geriebenen Käse oder Speck, Schinken oder anderes Fleisch unter den Frischkäse mischen.
 
4.) Die Chilis wälzt man nun in Mehl. Anschließend ein Ei mit 1-2 El der scharfen Milch versprudeln und bemehlte Schoten darin baden.
Als letzten Schritt wendet man die Jalapenos in Semmelbröseln.
 
5.) Die Schoten werden nun frittiert. Wer keine Fritteuse zuhause hat (so wie ich) erhitzt dafür in einer Pfanne ausreichend Speiseöl. Wenn das Öl schön heiß ist, legt man die Chilis hinein und wendet sie. Goldbraun backen und auf Küchenrolle abtropfen lassen.
 

Da der liebe Herr Kipferl sehr schärfeintolerant ist, blieb die zweite Portion der scharfen Schätze ebenfalls für mich übrig, was mich sehr gefreut hat.
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!
 
Eure Kathi